Tech-Aktien bringen US-Börsen ins Wanken

Am Dienstag gerieten die Wall-Street-Indizes ins Straucheln – besonders die Tech-Werte mussten kräftig Federn lassen. Während der Dow Jones leicht nachgibt, bricht der Nasdaq 100 regelrecht ein. Grund sind Sorgen rund um mögliche US-Leitzinserhöhungen und Zweifel an den riesigen KI-Investitionen großer Konzerne.

23.06.26 22:26 Uhr | 2 mal gelesen

Kurz vor dem Quartalsbericht von Micron Technology herrschte am US-Aktienmarkt ziemliche Nervosität. Nicht nur Micron-aktien verloren zweistellig; auch andere Branchengrößen aus der Halbleiterbranche stürzten ab – als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Die Anleger, habe ich den Eindruck, schwanken gerade zwischen Hoffen und Bangen, denn niemand weiß so recht, ob der Hype um Künstliche Intelligenz nun trägt oder an den knallharten Zinsen scheitert. Apropos Zinsen: Der Euro schwächelte am Dienstagabend und fiel auf etwa 1,1380 Dollar, keine Glanzleistung. Beim Gold gabs eine echte Bruchlandung: minus zwei Prozent, auf 4.109 Dollar je Feinunze. Umgerechnet sind das aktuell 116,08 Euro pro Gramm, falls sich jemand für Edelmetallpreismathe interessiert. Und der Ölpreis? Auch eher auf Tauchstation: 77,12 Dollar für ein Fass Brent, damit 78 Cent weniger als vorher. Es wirkt, als ob die Unsicherheit nicht nur Aktien, sondern gleich alles mit nach unten zieht.

Die US-Börsen ist am Dienstag einmal mehr von Tech-Aktien nach unten gezogen worden, besonders nach negativen Kursentwicklungen bei Halbleiterwerten wie Micron Technology. Die Unsicherheit rund um künftige Zinsschritte der US-Notenbank und Zweifel an der Rentabilität großer KI-Projekte verunsichern Anleger weltweit. Nach aktuellen Medienberichten kommen zudem externe Einflüsse – wie geopolitische Spannungen und schwache Konjunkturdaten aus Europa – hinzu, wodurch nicht nur Aktien, sondern auch Rohstoffe unter Druck geraten. Jüngste Artikel zeigen, dass viele Tech-Riesen wie Nvidia und Meta nach überraschend schwachen Ausblicken unter Druck geraten sind. Die Kombination aus erwarteten Zinsanhebungen, einer allgemeinen Zurückhaltung an den Märkten und einem schwächelnden Euro setzt nicht nur US-Anleger, sondern auch europäische Wirtschaftskreise zunehmend unter Stress. Analysten warnen, dass die Volatilität kurzfristig bleiben könnte, bis sich die Perspektiven zu Geldpolitik und Tech-Investitionen klären.

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