Der Hessische Innenminister Roman Poseck fordert, dass Deutschland auch weiterhin eine harte Linie gegenüber ausreisepflichtigen Syrern fährt und warnt davor, angesichts relativierender Töne aus der Bundesregierung soft zu werden. Er unterstreicht, dass freiwillige Rückkehr Priorität haben soll, aber das Abschiebungen als Drohmittel erhalten bleiben müssen. Ähnliche Debatten laufen auch in anderen Bundesländern – für viele ein Zeichen der zunehmenden Belastung nationaler und lokaler Behörden, denn die Zahl ausreisepflichtiger Personen erweist sich als hohe Hürde und sorgt im politischen Diskurs immer wieder für heftige Kontroversen. Nach aktueller Recherche berichten mehrere seriöse Medien über die stockende Umsetzung von Abschiebungen, Rechtsunsicherheiten sowie ethische und humanitäre Dilemmata, die mit Zwangsrückführungen in Kriegs- oder Krisengebiete verbunden sind. Zudem ist auffällig, dass die Debatte durch Forderungen nach grundsätzlichen Reformen im Europäischen Asylsystem befeuert wird, wie etwa durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Drittstaaten oder strengere Grenzkontrollen. Die jüngsten Vorschläge, auch Schiffstransporte einzusetzen, haben nicht nur für Kritik von Flüchtlingsinitiativen gesorgt, sondern werfen grundsätzliche Fragen nach Menschenrechtsstandards und logistischer Machbarkeit auf.