Mit "POWER BALLAD – DER SONG MEINES LEBENS" serviert John Carney einmal mehr eine herzerwärmende Geschichte zwischen Nostalgie und Neuanfang: Zwei Musiker, jeder auf seine Weise gescheitert, finden zusammen und inspirieren einander – doch der Traum vom Hit birgt die Gefahr, alles zu verlieren, was sie gerade gefunden haben. Schauspielerisch liefert Paul Rudd wie gewohnt mit trockenem Witz, während Nick Jonas seine gesanglichen Fähigkeiten einbringt und die Story glaubhaft unterfüttert. Carneys Handschrift – ein Gefühl für die großen und kleinen Momente, viel Musik und leise Tragik – wird hier besonders deutlich, und vielleicht bleibt nach dem Kinobesuch die Frage, wie viele Power Balladen wir in unserem eigenen Leben übersehen haben. Ergänzung: Viele Branchenbeobachter betonen, wie sehr Carneys Filme (z. B. "Once" oder "Sing Street") immer auch das Spiel zwischen Hoffnung und Scheitern einfangen. Im Gegensatz zu vorherigen Werken dreht sich diesmal alles um das Erwachsenwerden spät im Leben – die Hauptdarsteller sind nicht mehr ganz jung, was dem Thema "Neustart" zusätzliche Spannung verleiht. Außerdem wird in internationalen Berichten hervorgehoben, dass der Film auf aktuelle Musikentwicklungen eingeht: die Rolle von Authentizität und Anerkennung, aber auch die Risiken des schnellen Ruhms im Zeitalter von Social Media.