Rückblickend betrachtet lässt sich über den Verlauf des LVM-Geschäftsjahres 2025 kaum klagen. Mehr Verträge, mehr Menschen, mehr Stabilität – gewissermaßen wie ein gut geöltes Uhrwerk, nur dass die Zeiger diesmal eine kräftigere Umdrehung gemacht haben. Anlässlich der Mitgliederversammlung legte die LVM beeindruckende Zahlen auf den Tisch: 8,9 Prozent Beitragssprung auf satte 5,3 Milliarden Euro verdeutlichen, wie stark die Gruppe wächst – andere Versicherer schauen da vermutlich etwas neidisch rüber. Bemerkenswert: Der Gewinn klettert auf einen neuen Rekord von 264 Millionen Euro. In puncto Schadensfälle hatte das Unternehmen offenbar Glück oder vielleicht war es einfach ein Jahr ohne größere Katastrophen? Wie dem auch sei, die LVM musste weniger Schadensfälle bearbeiten – ein seltener Windschatteneffekt, der den Gewinn beflügelt.
Vertraglich läuft es ebenfalls rund: Die Zahl der Versicherungsverträge kletterte auf 15,5 Millionen, über 333.000 neue Kundinnen und Kunden wurden hinzugewonnen – eine Zahl, hinter der sicher viele Gespräche und auch ein bisschen Überzeugungsarbeit steckt. Seit Anfang 2026 stehen nun schon mehr als vier Millionen Menschen auf der LVM-Kundenliste. Dass die Schadenbearbeitung trotzdem verlässlich blieb (rund 950.000 Meldungen), betont der Versicherer besonders. Eigenkapital und Solvenzquoten? Stabil hoch, für Fachkreise Grund zur Zufriedenheit.
Digitalisierung als Herzstück
Digital drauf ist die LVM sowieso: Das Kundenportal „Meine LVM“ wächst wacker – 1,1 Millionen Nutzer vielleicht demnächst mehr. Und mit IT-Transformation, Künstlicher Intelligenz und Modernisierung krempelt das Unternehmen die Prozesse ordentlich um. Was man außen nicht sofort merkt, spürt man irgendwann im Service – da sind sich immerhin die Vorstände einig.
Personaloffensive: Neue Kolleg:innen gesucht
Die Belegschaft? Auch die wächst. Über 400 Neueinstellungen 2025, für 2026 sogar 500 geplant – sowas spricht für ehrgeizige Pläne. Der demografische Wandel lässt grüßen, aber wohl auch das Selbstbewusstsein, mit größeren Teams noch besser aufgestellt zu sein. Interessant: Die Nachwuchsförderung wird immer wichtiger, schließlich laufen gut ausgebildete Menschen nicht einfach so ins Büro.
Einordnung aus der Chefetage
Für Dr. Mathias Kleuker, Vorstandsvorsitzender, ist klar: Die Mischung aus wirtschaftlicher Vorsicht, digitalen Investitionen und der Wertschätzung für die eigenen Leute ist das Erfolgsgeheimnis der LVM. Die Aufgaben bleiben gewaltig – aber der Optimismus fehlt hier sicher nicht.
Mehr Infos finden sich unter www.lvm.de/unternehmen/die-lvm/zahlen-und-fakten/zahlen-geschaeftszahlen – oder einfach mal im direkten Gespräch.
Die LVM Versicherung hat für das Geschäftsjahr 2025 ein herausragendes Wachstum vorgelegt, das mit einem Beitragszuwachs von 8,9 Prozent, einer Erhöhung des Vertragsbestands auf 15,5 Millionen und einem neuen Höchststand beim Jahresüberschuss von 264 Millionen Euro weit über dem Branchenschnitt liegt. Die anhaltenden Digitalisierungsmaßnahmen – wie das stetig wachsende Kundenportal und der Einsatz von KI – sind zentrale Bausteine des Erfolgs, genauso wie offensives Recruiting und gezielte Nachwuchsförderung. Aktuelle Branchentrends zeigen zudem, dass zahlreiche Versicherer vermehrt auf digitale Kundenerlebnisse, Prozessautomatisierung und innovative Services setzen, wobei Fierce Competition durch aufstrebende InsurTechs und der demografische Wandel zusätzlichen Handlungsdruck erzeugen.
Neueste Informationen (Stand 23./24. Juni 2024) zeigen außerdem, dass der deutsche Versicherungsmarkt stark in Transformation und digitale Services investiert – zum Beispiel, um den gestiegenen Bedarf an Cybersicherheitslösungen oder nachhaltigen Produkten zu bedienen. Parallel dazu spielen für Versicherungen wie die LVM die Mitarbeiterbindung und die innovative Weiterentwicklung von Versicherungsprodukten eine immer größere Rolle. Beobachtet werden auch steigende Anforderungen seitens der Kundinnen und Kunden nach unkomplizierten, digital gestützten Service-Erfahrungen, auf die die Branche als Ganzes mit tiefgreifenden IT-Projekten und schlankeren Prozessen reagiert.