Klar, die Marketingwelt dreht sich – teils taumelnd – immer schneller. KI, neue Hypes durch Plattformen und ein Konsumpublikum, das sich nur selten überraschen lässt. Bei besagtem Summit im April will man sich unter rund 1.000 kreativen Köpfen und Entscheidern gemeinsam die Gretchenfrage stellen: Was will der Mensch noch hören, und wie sehr beeinflusst das sein Kaufverhalten?
Die Veranstaltung setzt auf abwechslungsreiche Keynotes, intensive Diskussionen und – vielleicht das Wichtigste – ausreichend Raum für den ehrlichen Plausch abseits der Bühnen. Anders Indset, dieser norwegische Philosoph, eröffnet die Bühne und packt die großen Fragen der Digitalisierung an. Ein wenig philosophisch und manchmal unbequem – aber immer anregend.
Später analysieren Caroline Grauel und Sebastian Krüger, warum Touchpoints heute komplexer geworden sind. Ihr Ansatz: Weniger Angst vor Daten, mehr Neugier auf das, was Audio – als Medium, als Gefühl, als Erinnerung – beim Kunden wirklich auslöst. Und über allem schwebt das Ziel, ein relevanter Begleiter in einer überreizten Welt zu bleiben.
Der Summit selbst? Mehr Festival als trockene Konferenz. Frühes Netzwerken beim Kaffee oder spätere Gespräche beim BBQ – Raum genug für Inspiration und kritischen Austausch. Ach, und wer sich erstmals anmeldet: Der Ablauf startet um 9 Uhr, ausgelassener Ausklang ab 17 Uhr – und alles Wissenswerte gibt's auf www.radioadvertisingsummit.de.
Noch ein Gedanke zwischendurch: Gerade jetzt, in einer Zeit voller Klickzahlen und Algorithmen, braucht es Orte, an denen das Hören und Fühlen wieder zählt. Der Summit will – so zumindest der Wille der Veranstalter – so ein Ort sein.
Der Radio Advertising Summit 2026 in Köln verspricht mit seinem Schwerpunkt auf die Kraft des Audio-Marketings Antworten für eine Branche, die stetig im Wandel ist. Experten wie Anders Indset sowie Caroline Grauel und Sebastian Krüger werden zentrale Impulse zur Rolle von Audio entlang der digitalen und zunehmend fragmentierten Customer Journey geben. Ihre Analysen und Diskussionen drehen sich um neue Technologien wie KI, sich wandelnde Mediennutzung und das Zusammenspiel von Emotionalität, Vertrauen und Reichweite – und natürlich auch um die Herausforderung, mit relevanten Botschaften Gehör zu finden.
Ergänzende Recherche: Das Interesse an Audiosystemen im Marketing wächst: Jüngste Artikel zeigen, dass Audioformate – von klassischen Radiospots bis zu Podcasts – durch höhere Markenbindung und gesteigerte Aufmerksamkeit immer wichtiger werden. Die Medienbranche diskutiert vermehrt darüber, wie KI und Datenanalysen Werbekampagnen zielgenauer werden lassen, betont aber auch, dass Authentizität und kreative Herangehensweisen beim Content entscheidend bleiben, um die Zielgruppe zu erreichen. Während die Flut an digitalen Kanälen zunimmt, bleibt persönlicher Austausch bei Events wie dem Summit ein wichtiger Anker, um Entwicklungen zu hinterfragen, Netzwerke zu knüpfen und Trends mitzugestalten.