Manchmal passiert es einfach – dass ein Hauch Aufbruch durch die nüchternen Gänge eines Großkonzerns weht. Genau das scheint bei OTTO der Fall zu sein. Nach intensiver Prüfung und Testerei (man kann durchaus sagen: IT-„Bootcamp“-Atmosphäre lag in der Luft), fiel die Wahl auf Rankscale aus Wien. Hinter den nüchternen Buzzwords steckt dabei durchaus Substanz: Entwicklungen wie AI Visibility, Analyse-Tools, Reputations-Tracking – lauter Werkzeuge, mit denen Marken und Händler beobachten, wo und wie ihre Produkte in der neuen, KI-getriebenen Welt sichtbar werden. Der Clou? Rankscale analysiert, wie Produkte in ChatGPT, Copilot oder dem ominösen AI Mode (den kennen wir hierzulande ja noch gar nicht) tatsächlich auffindbar sind. Und dann gibt's noch die „Buybox Winner“-Analyse – klingt, wie ein Pokal, ist aber ein Datenpunkt darüber, wer in der KI-Suche ganz vorn landet.
Es wurde nicht nur getestet, sondern maßgeschneidert: Features just für OTTO, Dashboards, Multi-Account-Vergleiche, Shares-of-Voice, Wettbewerbsbeobachtung und sogar die Möglichkeit, Daten aus anderen Quellen anzubinden. Einzeln betrachtet alles hochmodern, im Verbund aber eine recht unübersichtliche Gemengelage – auch das gehört zur Wahrheit. Dass OTTO's DOCK 6, quasi das Innovationslabor, maßgeblich involviert war, hat die Zusammenarbeit auf ein anderes Level gehoben. Kritisch betrachtet: Wer so viele Wünsche hat, ist natürlich auch Katalysator für Verbesserungen. Kein Wunder, dass Rankscale inzwischen auch für andere Ableger der Otto Group auf dem Prüfstand steht.
Was sicher auffällig bleibt, ist der Pragmatismus im Statement der OTTO-Verantwortlichen. Wenig Übertreibung, viel Lob für konkrete Reporting- und Analysefunktionen, sowie einen Support, der offenbar tatsächlich erreichbar ist – was ja in der Tech-Welt keine Selbstverständlichkeit darstellt.
Rankscale tritt übrigens nicht zum ersten Mal in Erscheinung: Auf der Kundenliste tummeln sich Big Names wie Bosch, REWE, O2 oder die F.A.Z. Ob dieses Oeuvre mit OTTO zum KI-Gamechanger taugt – ehrlich gesagt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: KI macht E-Commerce komplexer, transparenter, aber auch irgendwie...menschlicher?
Rankscale, ein auf KI-basierte Sichtbarkeits- und Commerce-Analysen spezialisiertes Unternehmen aus Wien, hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren als Partner von OTTO durchgesetzt. Die Kooperation soll vor allem die Sichtbarkeit und Positionierung von Produkten in KI-basierten Shopping-Umgebungen wie ChatGPT und Copilot verbessern und bietet OTTO maßgeschneiderte Dashboards, Wettbewerbsvergleiche und Datenanbindungen, wodurch datengetriebene unternehmerische Entscheidungen noch präziser möglich werden. Laut aktuellen Medienberichten ist der Trend zur Integration von KI-gestützten Analyselösungen im E-Commerce klar steigend – nicht nur OTTO, sondern auch andere europäische Großhändler setzen Pilotprojekte mit aufstrebenden KI-Firmen wie Rankscale auf, um die sich schnell ändernden Herausforderungen im Onlinehandel besser zu gestalten.
Nach heutiger Recherche ist das Interesse am Einsatz von künstlicher Intelligenz im E-Commerce zuletzt noch einmal deutlich gestiegen. Viele E-Commerce-Unternehmen experimentieren mit Lösungen, die nicht nur Sichtbarkeit und Produktplatzierungen verbessern, sondern auch tiefergehende Analysen zu Käuferverhalten ermöglichen. Themen wie automatisierte Empfehlungen, personalisiertes Shopping und natürlich Transparenz in Rankings und Suchergebnissen spielen dabei eine Schlüsselrolle – wobei Datenschutz und Technologieverständnis zunehmend im Brennpunkt der Diskussionen stehen.