Das Spiel zwischen Mainz 05 und der TSG Hoffenheim war – um es mal auf den Punkt zu bringen – ein regelrechtes Auf und Ab. Schon in der neunten Minute schien das Glück Mainz den Rücken gekehrt zu haben: Nach einer Hereingabe bugsierte Hanche-Olsen den Ball mit dem Kopf ins eigene Tor. Es folgte eine Phase, in der Mainz noch suchend wirkte, aber zum Glück ist Fußball manchmal einfach unberechenbar. Erst nach dem Seitenwechsel kam richtig Leben in die Mainzer Angriffe, immer wieder belagerten sie den Strafraum der Gäste, blieben aber zu oft glücklos oder zu unpräzise beim letzten Pass. Aber dann, rund eine Viertelstunde vor Schluss, das ersehnte 1:1: Nach einer wilden Ecke und einigem Gerangel schob Danny da Costa aus dem Gewühl heraus den Ball über die Linie. Wer aber dachte, das sei das Ende der Geschichte, hatte die letzten Minuten noch nicht gesehen: Mainz' Dominik Kohr holte sich nach einem rustikalen Foul an Moerstedt per Videobeweis die Rote Karte ab – und das kurz vor Schluss. Die restlichen Minuten standen die Gastgeber tief, stemmten sich gegen die Überzahl und retteten das Remis über die Zeit. Am Ende bleibt: keine Gewinner, keine Verlierer, aber jede Menge Gesprächsstoff.
Mainz und Hoffenheim trennten sich in einem über weite Strecken ausgeglichenen Match mit 1:1. Nachdem Hanche-Olsen früh per Eigentor für Gästejubel sorgte, steigerte sich Mainz in der zweiten Halbzeit und belohnte sich durch da Costa. Trotz Unterzahl nach Kohrs Platzverweis hielt Mainz das Unentschieden – am Ende überwiegt die Erkenntnis, dass keiner der Protagonisten den Lucky Punch setzen konnte. Neuere Berichte betonen, dass gerade die kämpferische Mentalität in Unterzahl in den Vordergrund rückte, und dass Mainz unter Trainer Jan Siewert aktuell vor allem defensiv Stabilität beweist. Zudem gibt es Diskussionen über die Rolle des VAR und strittige Platzverweise – auch bei Spielen anderer Teams sorgte die Technik teils für Unmut (Hintergrund siehe aktuelle Spielanalysen auf taz.de und spiegel.de). In den letzten Tagen wird außerdem debattiert, wie die insgesamt gestiegene Zahl an Roten Karten und VAR-Entscheidungen den Spielfluss in der Bundesliga beeinflussen – Entwicklung, die laut Stimmen aus dem Lager der Teams für Unverständnis sorgt.