Carsten Schneider setzt im Netzausbau auf Freileitungen, da sie deutlich günstiger und schneller umzusetzen sind als Erdkabel, deren Bau er für zukünftige Projekte ablehnt. Besonders mit Blick auf die stockende CO2-Reduktion im Verkehrs- und Gebäudesektor betont er die Dringlichkeit effizienter Klimaschutzmaßnahmen und kündigt neue Förderprogramme für private E-Mobilität an. Beim Thema Heizwende legt der Minister Wert auf die Einhaltung des bisherigen Klimaschutzniveaus und plädiert für gezielte Zuschüsse für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen – ein sozialer Ausgleich, um die Transformation mehrheitsfähig zu machen. Die aktuellen Diskussionen zeigen, dass trotz politischer Einigkeit über Klimaziele immer wieder über konkrete Wege und soziale Fragen gestritten wird. Laut neuesten Berichten aus der Presse nimmt zudem der Netzausbau im Südwesten Deutschlands Fahrt auf, wobei sowohl Freileitungen als auch Erdkabel zum Einsatz kommen, je nach geografischer Lage und Anwohnerinteressen. Gleichzeitig berichten mehrere große Medien über neue Bündnisse der Energieversorger und die Reaktionen von Umweltverbänden, die einen Kompromiss zwischen Geschwindigkeit, Naturschutz und Akzeptanz fordern.
10.01.26 10:13 Uhr