Markus Ferber, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung sowie Mitglied des Europäischen Parlaments, betont: „Wir hoffen, dass Menschen verschiedenen Alters den Mut finden, ihre Erfahrungen, Überzeugungen oder persönliche Sichtweisen zum Thema 'Glaube' zu verfassen – ob in Reimform, als erzählende Prosa oder nachdenkliche Kurzessay. Es geht nicht darum, perfekte Antworten zu geben, sondern neue Denkanstöße zu liefern.“
Teilnehmen kann man mit Texten aller Richtungen – sei es ein echtes Erlebnis, eine Fantasiegeschichte oder ein Gedicht. Wichtig ist, dass die Werke bisher noch nicht veröffentlicht wurden und höchstens 20.000 Zeichen umfassen. Die Auszeichnung erfolgt in drei Altersstaffeln (6-12 Jahre, 13-18 Jahre und 19-99 Jahre), wobei der Fokus auf kind- bzw. jugendgerechter Sprache liegt. In der Jury mischen Buchprofis, Autorinnen und Autoren, Lehrkräfte und Vertreter der Stiftung mit. Ulrike Scharf, Bayerns Ministerin für Familie, Arbeit und Soziales, übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft.
Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich auf eine Veröffentlichung in einer Sammelausgabe freuen, erhalten 50 Euro Preisgeld und nehmen an einem Seminar zum kreativen Schreiben teil. Die Preisverleihung ist für Juni 2026 in München geplant. Wer sich beteiligen möchte, sollte spätestens bis zum 28. Februar 2026 seinen Beitrag einreichen. Mehr Informationen und das Teilnahmeformular gibt es online unter www.hss.de/die-feder.
Der Schreibwettbewerb „DIE FEDER“ der Hanns-Seidel-Stiftung steht dieses Mal ganz im Zeichen des Themas ‚Glaube‘ und lädt Menschen jeder Altersstufe ein, sich schreibend mit eigenen Assoziationen und Geschichten auseinanderzusetzen. Besonders bemerkenswert ist der altersübergreifende Ansatz, der sowohl Kinder als auch Erwachsene hervorholt und sensibilisiert – Glaube wird hier nicht eng nur religiös verstanden, sondern als persönlicher, gesellschaftlicher oder auch visionärer Impuls geöffnet. Aktuelle Perspektiven aus Medien illustrieren, dass in unserer pluralen Gesellschaft gerade die facettenreiche Betrachtung von Glaube, Identität und Wertewandel im Zentrum vieler Debatten steht und in künstlerischen Wettbewerben neue Ausdrucksformen findet.
In den letzten zwei Tagen zeigen sich zudem Trends, dass sich viele Menschen in Deutschland nach geistiger Orientierung sehnen und kulturelle Projekte wie Schreibwettbewerbe neue Räume für Austausch und Reflexion bieten (vgl. Berichte auf www.zeit.de und www.sueddeutsche.de). Angesichts sich wandelnder Diskurse um Religion, gesellschaftlichen Zusammenhalt und persönliche Identität setzen solche Wettbewerbe wichtige Impulse für die öffentliche Debatte, die angesichts globaler Krisen und digitaler Herausforderungen mehr Gewicht gewinnen.