Sieben Mitarbeitende der AfD verloren diese Legislaturperiode wegen Sicherheitsbedenken ihren Hausausweis für den Bundestag, während zwei weiteren auch der Zugriff auf interne IT-Systeme untersagt wurde. Mögliche Gründe reichen von rechtsextremen Verbindungen über kriminelle Vorwürfe bis hin zu zu engen Kontakten nach Russland – genaue Details werden jedoch von den offiziellen Stellen nicht preisgegeben. Trotz des Zugangsverbots werden betroffene Angestellte weiterhin als Bundestagsmitarbeitende entlohnt, wogegen sich jetzt deutlicher Protest regt: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner drängt auf eine Korrektur des Abgeordnetengesetzes, um diesen Widerspruch zu beenden. Laut neueren Berichten von taz und FAZ ist das Misstrauen gegenüber politisch extremen Einflüssen im Bundestag zuletzt enorm gestiegen – Ausschluss von Mitarbeitenden mit zweifelhaftem Hintergrund gilt mittlerweile als wichtiger Baustein der Parlaments-Sicherheit. Die Debatte spiegelt die weiterhin angespannte Lage im Umgang mit radikalen Tendenzen in deutschen Institutionen wider und schafft neuen politischen Zündstoff.
heute 19:01 Uhr