Markus Söder setzt sich für tiefgreifende Einschnitte beim Bürgergeld ein und fordert, die monatliche Unterstützung auf das gesetzlich erlaubte Minimum zu verringern. Dabei kritisiert er besonders die finanzielle Belastung durch das aktuelle System und pocht auf eine Entflechtung ukrainischer Geflüchteter vom Bürgergeld-Bezug. Zudem spricht er sich vehement für die Einführung einer bundesweiten Bezahlkarte für Asylbewerber aus, die Barleistungen weitgehend durch Sachleistungen ersetzen soll – und fordert als unmissverständliches Signal an NGOs sogar eine Strafbarkeit beim Versuch, das System zu unterlaufen. Nach aktueller Recherche: Die Diskussion um das Bürgergeld und die Bezahlkarte hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Schlagzeilen gemacht. Verschiedene Medien berichten, dass auch in Ampel-Parteien die Kürzungsforderungen auf Widerspruch stoßen – allen voran durch Sozialverbände und SPD. Das Thema bleibt umstritten: Während Union und AfD eine noch rigideren Kurs befürworten, betonen Sozialorganisationen die Gefahren sozialer Unruhe und betonen, dass gekürzte Existenzsicherungen keine Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt fördern. Parallel dazu hat sich die Diskussion um die Bezahlkarte verschärft – zahlreiche Bundesländer berichten von Umsetzungsproblemen, gleichzeitig gibt es Proteste gegen eine mögliche Stigmatisierung von Asylbewerber:innen. Viele Details – etwa zur rechtlichen Umsetzung oder zur tatsächlichen Wirksamkeit einer Bezahlkarte – sind weiterhin unklar, worauf mehrere aktuelle Berichte hinweisen.
21.06.26 02:59 Uhr