Sommerflugplan 2026 am BER: Weit mehr als Urlaub – 155 Ziele weltweit

Berlin/Schönefeld – Der Sommerflugplan am BER bringt frischen Wind: Ab dem 29. März bis 24. Oktober 2026 fliegen von Berlin aus 80 Airlines zu sage und schreibe 155 Zielen in 55 Ländern – von Kurztrips nach Paris bis zu Fernflügen nach Montréal, von Strand bis Business. Der Airport lockt mit seinem bunt gemischten Angebot Reisende aus der gesamten Region an, egal ob für spontane Wochenenden am Mittelmeer oder Fernweh in Asien oder Übersee. Klar, Mallorca ist immer noch ein Dauerbrenner, aber da geht einiges mehr – auch für Abenteurer.

heute 14:56 Uhr | 3 mal gelesen

Was steckt Neues im Sommerflugplan 2026?

Wirklich spannend: Air Canada nimmt zwischen Juli und Oktober nonstop Flüge Berlin–Montréal auf. Wer die Lebendigkeit Kanadas erleben will, kann bis zu viermal pro Woche direkt abheben – der frühe Sommer liegt jetzt fest in kanadischer Hand. Air Transat legt noch einen drauf und bringt Berliner bereits ab Mai nach Toronto, mit bequemen Umstiegsoptionen nach ganz Nordamerika dank Partnerschaften mit Porter Airlines.

New York wartet schon fast traditionell täglich auf BER-Fluggäste – Delta Air Lines zieht jetzt schon ab Herbst die Frequenz an, im Sommer geht’s sogar jeden Tag an den Big Apple. Auch United Airlines lässt die Verbindung nach Newark/New York nicht abreißen. Und ganz ehrlich, für Nordamerika-Fans ergibt sich über JFK, Newark, Montréal und Toronto praktisch ein Universalschlüssel zu weiteren Zielen.

Asien lässt grüßen: Hainan Airlines verbindet Berlin den Sommer hindurch fünfmal wöchentlich mit Peking. Die Metropole öffnet den Zugang zu Asien, egal ob das Ziel Shanghai, Tokio oder Bangkok heißt.

Im Osten rührt airBaltic kräftig im Flugplan und erhöht die Frequenzen nach Riga sowie nach Vilnius deutlich. AJet wiederum fliegt ab Ende Juni direkt nach Bodrum – Urlaub an der türkischen Ägäis zum Greifen nah.

EasyJet bringt frische Italienluft ins Spiel: Dreimal wöchentlich nach Mailand-Malpensa mit Ausblick aufs Alpenvorland und die Seen. Im Spätsommer sogar beinahe täglich. Und das bestehende Mailand-Linate-Angebot bleibt bestehen.

Eurowings wirbt mit einer offensiven Expansion – neue Ziele wie London, Lissabon, Sarajevo, Neapel, Olbia und Kavala, dazu eine verstärkte Präsenz mit weiteren Maschinen. Besonders London wird ab BER jetzt zwölfmal pro Woche angesteuert.

Für Italien-Liebhaber: Volotea nimmt Florenz in den Plan auf, ein neues Städteziel mitten in der Toskana, zweimal pro Woche ab Spätsommer.

Wachstum bei Wizz Air: Mehr größere Flugzeuge, 90% mehr Sitzplätze, zwölf Destinationen, darunter Bratislava, Tuzla, Cluj-Napoca, Timisoara und die tägliche Lokomotive nach Bukarest. Auch die Ziele in Serbien, Moldau, Albanien und Bulgarien werden aufgestockt. Der BER bleibt also gemischt: von massentouristischen Klassikern bis zu Nischenangeboten für Entdecker.

Kontakt zur BER-Pressestelle: per Telefon oder Mail – offen für Nachfragen, falls mal spontan Reisepläne anstehen.

Mit dem Sommerflugplan 2026 setzt der Flughafen BER ein eindeutiges Zeichen für Internationalisierung und Diversität im Luftverkehr. Die hohe Frequenz an Direktflügen in Richtung Nordamerika, Asien und Südeuropa reflektiert den zunehmenden Bedarf nach schnellen, flexiblen Verbindungen. Hinzu kommt die Massivexpansion von Low-Cost-Carriern wie Wizz Air sowie die gezielte Ergänzung von Nischenzielen (wie Bodrum oder Florenz) durch klassische und neue Airlines. Nach Recherchen aktueller Quellen verzeichnen die deutschen Flughäfen trotz Inflation und moderner Work-from-Anywhere-Kultur wieder steigende Passagierzahlen – nahezu auf Vor-Corona-Niveau.
Laut FAZ helfen besonders neue Fernstrecken gegen den Konkurrenzdruck aus Frankfurt, München und anderen Drehkreuzen. Ein wachsender Anteil der Flüge (etwa 35 Prozent im Bereich BER) wird inzwischen von Billigfluglinien angeboten, was nicht nur für günstige Tickets sorgt, sondern auch den Wettbewerb unter den Airlines anheizt. Die Berliner Flughafengesellschaft setzt außerdem auf Nachhaltigkeit, etwa mit CO2-Kompensationsprogrammen für Fernflüge.
Ein interessantes Detail, das jüngste Presseberichte (z.B. auf „Spiegel.de“) erwähnen: Angesichts der wachsenden Zahl an Urlaubsflügen diskutieren Politik und Gesellschaft verstärkt über die Umweltauswirkungen des Flugverkehrs. Die Fluggesellschaften antworten mit klimafreundlicheren Flotten und Nachhaltigkeitskonzepten, während sich viele Passagiere kaum davon vom Reisen abhalten lassen.

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