SPD und Grüne fordern vor dem Hintergrund verschärfter Sicherheitslagen eine umfassende Überprüfung der Zugangsregelungen zum Bundestag. Zentraler Kritikpunkt ist das Risiko durch Rechtsextremismus, insbesondere durch Mitglieder und Mitarbeiter der AfD-Fraktion, denen Kontakte zu Russland und China unterstellt werden. Die Grünen wollen dafür sorgen, dass künftig Rechtsgrundlagen geschaffen werden, um verfassungsfeindliche Personen vom Parlamentsbetrieb auszuschließen, was auch die Einbindung des Verfassungsschutzes bei Zuverlässigkeitschecks umfassen könnte. Nach aktuellen Berichten von taz und DW halten viele Experten eine Reform der Sicherheitsarchitektur im Bundestag tatsächlich für überfällig; die Rolle der AfD steht verstärkt im Fokus, da wiederholt von Kontakten zu Akteuren aus Russland und China berichtet wird und das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall einstuft (Quelle: https://www.taz.de, https://www.dw.com). Die Diskussion erhält zusätzlichen Auftrieb, da erst kürzlich Fälle bekannt wurden, in denen Mitarbeitende von Fraktionen unter Extremismusverdacht geraten sind. Laut der Süddeutschen Zeitung hat Bundestagspräsidentin Bärbel Bas jüngst Sicherheitsberatungen mit allen Fraktionen initiiert, wobei eine überparteiliche Linie jedoch bislang fehlt. Dennoch mehren sich Stimmen im politischen Berlin, die vor einer Aushöhlung des offenen Parlaments warnen und auf die Wichtigkeit einer sorgfältigen Abwägung zwischen Schutz und demokratischer Transparenz pochen (Quelle: https://www.sueddeutsche.de, https://www.spiegel.de, https://www.zeit.de).
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