St. Pauli zwingt Bremen im Abstiegsduell nieder

Beim 23. Spieltag der Bundesliga dreht St. Pauli gegen Werder Bremen einen echten Nervenkitzel und geht dank Effizienz als knapper Sieger vom Platz.

heute 19:29 Uhr | 7 mal gelesen

Die Begegnung in Hamburg hatte schon im Vorfeld das Etikett "Abstiegskampf pur" – und enttäuschte diesbezüglich nicht: St. Pauli und Werder lieferten sich ein ausgeglichenes Ringen, bei dem oft die Nerven flatterten. Ausgerechnet in einer Phase, in der Bremen erhöhte, nutzten die Hamburger eine Unsicherheit von Schlussmann Backhaus, ehe Hauke Wahl das erste Tor markierte. Werder rappelte sich nach Milosevics Treffer schnell wieder auf, doch kaum zum Feiern angesetzt, traf Fujita nach starker Vorarbeit von Irvine und Saliakas erneut für die Kiezkicker. Was folgte, waren eine Hand voll Gelber Karten und verzweifelte Bremer Angriffe, die jedoch an der aufmerksamen Defensive von St. Pauli verpufften – manchmal fragt man sich, wie so ein Spiel gekippt wäre, wenn nur eine dieser Chancen reingegangen wäre. Am Ende feierte St. Pauli nicht nur die drei Punkte, sondern auch einen kleinen Befreiungsschlag im Tabellenkeller, während Werder weiter ins Grübeln gerät.

Der Nord-Schlager zwischen St. Pauli und Werder Bremen war geprägt von knappen Spielverhältnissen, cleverer Chancenauswertung und hart geführten Duellen im Mittelfeld. Während St. Paulis Defensive gegen Ende des Spiels einige brenzlige Situationen überstehen musste, reichte die an diesem Tag größere Effizienz im Abschluss für den wichtigen 2:1-Sieg. Im Nachfeld wurden vor allem die taktischen Anpassungen und die emotionale Bedeutung dieses Sieges in den Medien diskutiert – der Druck im Kampf um den Klassenerhalt steigt für beide Teams weiter. Neuere Berichte thematisieren zudem die Belastung im Abstiegskampf, personelle Sorgen um angeschlagene Spieler und erste kritische Stimmen am Bremer Trainerteam. Weitere Gespräche drehen sich um den Aufwind, den solch ein Derby-Sieg für den weiteren Saisonverlauf bedeuten kann – allerdings bleibt der Tabellenkeller undurchsichtig und keiner der Beteiligten kann endgültig durchatmen.

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