Stromausfall in Berlin: Warnsignal für die Sicherheit der Hauptstadt

Ein großräumiger Stromausfall legt Teile Berlins lahm. Linksextreme Aktivisten bekennen sich zur Sabotage, während etwa 50.000 Haushalte im Dunkeln sitzen. Kay Gottschalk (AfD) sieht Politik und Behörden in der Verantwortung – und wirft dem Berliner Senat eklatantes Versagen beim Schutz kritischer Infrastruktur vor.

06.01.26 11:32 Uhr | 22 mal gelesen

Es knisterte nicht nur im Kabel, sondern auch politisch: Mitten in Berlin bricht großflächig der Strom zusammen. Brandsätze an einer Kabelbrücke, dazu ein mutmaßlich linksextremes Bekennerschreiben – die berühmte 'Vulkangruppe' will es wieder gewesen sein. Man muss sich das vorstellen: Zehntausende Menschen ohne Licht, Kühltruhen tauen aus, Rolltreppen stehen still. Solche Sabotageaktionen hat es in der Stadt schon öfter gegeben, und doch scheint die Politik in einem wiederkehrenden Zustand der Ratlosigkeit gefangen zu sein. Kay Gottschalk, AfD, ärgert sich da selten leise. Für ihn sind solche Angriffe mehr als Ärgernis – sie seien ein lauter Weckruf. Seit Jahren, sagt er, drehen sich Senat und Verwaltung im Kreis: bekannte Schwachstellen, bekannte Akteure, aber kaum Schutz an den neuralgischen Punkten. Er findet, wer hier zu wenig tut, riskiere nicht nur Technik – letztlich gehe es auch um Menschenleben und das Funktionieren einer Millionenstadt. Abschließend fordert er ein entschlosseneres Vorgehen gegen linke Netzwerke und meint, Berlin dürfe sich nicht länger von politisch motivierten Saboteuren vorführen lassen.

In Berlin kam es kürzlich zu einem weitreichenden Stromausfall, der durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke ausgelöst wurde. Ein Bekennerschreiben einer linksextremen Gruppe sorgt für Unruhe und politische Debatten, während rund 50.000 Menschen und zahlreiche Unternehmen stundenlang ohne Strom auskommen mussten. Kay Gottschalk von der AfD wirft dem Berliner Senat mangelnde Prävention, halbherzigen Umgang mit Linksextremismus und unzureichenden Schutz kritischer Infrastrukturen vor – eine Kritik, die angesichts zunehmender Sabotagevorfälle in der Stadt an Brisanz gewinnt. Ergänzend berichteten mehrere große Medienhäuser wie ZEIT, Tagesspiegel und FAZ über die schleppende Aufarbeitung und die politischen Folgen: Sie thematisierten nicht nur die konkreten Schäden und Unsicherheit der Bürger, sondern auch die Diskussion um angemessene Sicherheitsmaßnahmen, Prävention und die politische Verantwortung, die über Parteigrenzen hinweg zunehmend strittig bewertet wird. Die Ereignisse fügen sich ein in eine größere Debatte um Risiken, Schutzkonzepte und gesellschaftliche Konfliktlagen in Metropolen wie Berlin.

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