SWR PopUp Studio macht Halt in Mengen: Einblicke in Medienarbeit und offene Gespräche

Das PopUp Studio des SWR öffnet vom 6. bis 13. Juli 2026 seine Türen mitten in Mengen (Kreis Sigmaringen). Medieninteressierte, Neugierige und Plaudertaschen kommen hier zusammen: SWR-Teams produzieren live, laden zu Gesprächen ein und geben authentische Einblicke in ihren journalistischen Alltag.

heute 11:22 Uhr | 2 mal gelesen

Mitten in der Hauptstraße 72, dort wo aktuell noch Stille herrscht, zieht vorübergehend Leben ein: Der SWR hat für eine Woche ein leerstehendes Ladengeschäft in Mengen gemietet und verwandelt es in ein lebendiges, offenes Studio. Zusätzlich steht ein kleiner Ü-Wagen vor Ort, damit Besucher quasi „zum Anfassen“ erleben können, wie Radio entsteht – inklusive gelegentlichem Technik-Kabelsalat und spontanen Improvisationen, wie das halt manchmal so läuft. Was meistens nur über das Display flimmert, wird ganz greifbar. Moderatoren wie Kristian Thees (SWR3), Jana Kübel (Landesschau) oder Leonie Maderstein (SWR Aktuell 360 Grad) sind persönlich vor Ort. Ein bisschen Smalltalk hier, ein Profi-Tipp da – sogar Haushaltsexpertin Martina Schäfer aus 'Kaffee oder Tee' lässt sich beim Nachbarschaftskaffee noch ein Rezept entlocken. Wer sich für Wetterphänomene zwischen Donau und Alb interessiert, kann dem Plausch von Harry Röhrle (SWR Wettermann) und Roland Roth (Wetterwarte Süd) lauschen. Auch Musiker und 'Schwätzle'-Spezialist Barny Bitterwolf schaut rein. Es herrscht das lebendige Gefühl von Fernsehgarten und Kaffeeklatsch, nur eben direkt auf der eigenen Straße. Doch nicht nur Zuschauen ist gefragt: Unter dem Motto 'Journalismus macht Schule' erhalten Schülerinnen und Schüler aus Mengen erstmals einen ungefilterten Blick hinter die Kulissen und können Medienleuten echte Fragen stellen – Peinlichkeiten, Staunen und alles dazwischen inklusive. Das Redaktionsteam nimmt bewusst auch die Geschichten auf, die die Menschen vor Ort umtreiben – Heimattage, das 750. Jubiläum der Stadtrechte, Ereignisse aus dem Alltag der Region. Vorschläge von Besucherinnen und Besuchern sind ausdrücklich erwünscht – der Redaktionsalltag bleibt also alles andere als vorhersehbar. Präsentationsflächen zeigen, auf welchen Wegen das SWR Studio von Friedrichshafen mit seinen Standorten in Biberach, Ravensburg und Konstanz berichtet – ein kleiner Einblick in das Mediennetz des Südwestens. Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin Baden-Württemberg, erläutert nostalgisch und mit ein bisschen Stolz: 'Wir kommen direkt zu den Menschen. Mengen ist dafür wie gemacht – offen, lebendig und immer nahe dran am Puls.' Das SWR PopUp Studio in der Hauptstraße 72 empfängt Besucher täglich von 10 bis 17 Uhr. Weitere Details und aktuelle Programmhinweise finden sich unter: http://swr.li/swr-popup-studio-in-mengen. Und wer es ganz genau wissen will oder Presseanfragen hat, erreicht Carina Eckert unter 0711 929 11030 oder kommunikation@SWR.de.

Das SWR PopUp Studio bringt vom 6. bis 13. Juli 2026 Radio- und Fernsehmacher nach Mengen und lädt Interessierte zu persönlichen Begegnungen, spannenden Einblicken in den Medienalltag und kreativen Gesprächen ein. Besucher können nicht nur die Arbeit der Redakteure live erleben, sondern auch mit bekannten Moderatoren plaudern, Haushaltstipps bekommen oder Einblicke ins Wettergeschehen der Region gewinnen. Mehr Interaktion, unmittelbare Nähe zu den Menschen vor Ort und Mitmachangebote für Schüler stehen dieses Jahr besonders im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, im Rahmen von 'Journalismus macht Schule' selbst journalistische Basics kennenzulernen. Die SWR-Redaktion berichtet zudem über lokale Highlights wie das 750-Jahr-Jubiläum der Stadtrechte. Hintergrund: Solche PopUp Studios werden deutschlandweit von immer mehr Medienhäusern eingesetzt, um bei Publikum und potenziellen Nachwuchsjournalisten sichtbarer zu werden und Vertrauen aufzubauen (Quelle: https://www.deutschland.de). Zusätzlich beobachtet man in der Medienlandschaft, dass der direkte Kontakt zwischen Redaktionen und Bürgern an Bedeutung gewinnt. Gerade nach Jahren der digitalen Distanz und wachsendem Misstrauen gegenüber Medien stehen Offenheit und Nähe im Fokus vieler Veranstaltungen (Vergleich: 'Tag der offenen Tür' bei ARD/ZDF, Quelle: https://www.dw.com). Kritisch wird in Branchenmedien aber auch diskutiert, inwieweit solche Aktionen den Journalismus langfristig verändern – zwischen Glaubwürdigkeitsgewinn und Eventisierung steht oft ein Balanceakt (vgl. https://www.taz.de).

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