Sysmex bezieht innovativen Campus in Hamburg – ein Schritt in Richtung Zukunft der Arbeitswelt

Vorhang auf für eine neue Ära am Hamburger Alsterufer: Sysmex hat seinen modernen Campus feierlich eröffnet. Rund 780 Mitarbeiter sind ins neue Herzstück der Life-Science- und Medizintechnik-Szene gezogen – ein klares Statement für die Ambitionen der Hansestadt.

heute 15:24 Uhr | 4 mal gelesen

Wer sich an einem Aprilmorgen 2024 nahe Alsterdorf umschaute, sah nicht nur ein weiteres Bürogebäude. Sysmex Europe hat hier einen Ort geschaffen, der mehr ist als vier Wände und ein paar Tische. Drei Unternehmen, die bislang verstreut waren – die Europazentrale, die deutsche Tochter und das Forschungszentrum – arbeiten nun Seite an Seite auf 12.300 Quadratmetern. Ein Mammutprojekt, das bereits 2022 beim ersten Spatenstich hohe Erwartungen schürte und deren Energie man auch bei der Eröffnung noch spürte. Bei der Veranstaltung trafen sich führende Köpfe aus Politik und Wirtschaft, um das Band für ein Projekt zu durchschneiden, das Hamburg noch fester mit „Life-Science“ verknüpft. Sysmex legt Wert auf Energieeffizienz – der Campus erhielt die angesehene LEED-Zertifizierung, was heutzutage im Rampenlicht steht. Begrünte Dächer? Check. Smarte Technik zur Energieeinsparung? Ebenfalls. Gleichzeitig hat man auch drinnen einiges umgekrempelt: Flexibles Arbeiten steht im Vordergrund, von ruhigen Arbeitsinseln bis hin zu Laboren und offenen Bereichen, die dem Zufall Raum geben – das wirkt weniger wie ein klassischer Bürobau und mehr wie ein Experiment in Sachen moderne Zusammenarbeit. Dass Hamburg als Standort den Zuschlag bekam, ist kein Zufall. Die Stadt punktet mit starker Infrastruktur, einem vernetzten Forschungskosmos – und, ganz oldschool, sieben Brötchenvarianten zum Frühstück. Natürlich spricht auch der Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard stolz davon, dass hier nicht nur ein Unternehmen einzieht, sondern ein Ökosystem gestärkt wird. "Die Ansiedlung von Sysmex ist ein Aushängeschild für Hamburg", sagt sie. Was sonst noch? Ein Mobilitätskonzept, das vom Dienstfahrrad bis zum Carsharing reicht, ist dabei. Abschließbare Fahrradparkplätze, StadtRad-Station und begrünte Innenhöfe heben das Wohlfühllevel merklich. Dass diese Art von Unternehmenskultur nicht jeder mag, sei am Rande erwähnt – es gibt immer noch Traditionalisten, die ihr kleines, papierbedecktes Einzelbüro vermissen. Aber: Der Campus ist so etwas wie das Realexperiment der modernen, nachhaltigen Arbeitswelt. Und Sysmex? Als Ableger eines großen japanischen Diagnostikunternehmens betreut das Team von Hamburg aus einen riesigen Markt (EMEA) und entwickelt sich ständig weiter. Wer sich dazu informieren mag, findet mehr auf deren Webauftritt.

Mit der Eröffnung des Sysmex-Campus bündelt das Unternehmen erstmals seine europäische Zentrale, die deutsche Gesellschaft sowie das Forschungs- und Entwicklungszentrum in einem modernen Gebäudekomplex in Hamburg-Alsterdorf. Im Mittelpunkt dieses Leuchtturmprojekts stehen Nachhaltigkeit, flexible Arbeitsumgebungen und die Stärkung Hamburgs als Innovationsstandort im Bereich Life-Sciences. Der Campus gehört zu den ersten Bürogebäuden, die mit einer LEED-Zertifizierung ausgezeichnet wurden, und bietet smarte Energie-, Mobilitäts- und Kollaborationskonzepte. Aktuelle Recherchen bestätigen: Der Life-Science-Sektor in Hamburg wächst weiter, der regionale Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich und neue Campi dienen zunehmend als Aushängeschild für Innovation und Standortattraktivität. Zahlreiche Medien berichten über eine anhaltende Dynamik in Hamburgs Technologienetzwerken und den architektonisch-ökologisch zukunftsweisenden Charakter neuer Unternehmenszentralen. Auch standortspezifische Merkmale – wie die Verbindung zu Forschungseinrichtungen, attraktiven Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften – werden als entscheidende Faktoren für die Standortwahl genannt.

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