Thüga: Energiewende braucht klare Regeln – Netzpriorisierung und EEG-Reform im Fokus
München – Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandschef von Thüga, verlangt transparente und bundeseinheitliche Spielregeln für Netzausbau und erneuerbare Energien.
München – Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandschef von Thüga, verlangt transparente und bundeseinheitliche Spielregeln für Netzausbau und erneuerbare Energien.
Wenige Tage nachdem das neue Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) durchgewunken wurde, richtet Uniper – einer der zentralen staatlichen Energieversorger – seine Strategie neu aus. Vorstandschef Michael Lewis kündigte an: Bis Ende der Dekade fließen rund fünf Milliarden Euro in die Zukunft, mehr als die Hälfte davon in flexible Kraftwerkslösungen – also vor allem steuerbare Anlagen.
Armin Willingmann, als Wirtschaftsminister und SPD-Kandidat in Sachsen-Anhalt, rechnet mit der bisherigen Energiepolitik ab und betont besonders die Nachteile für den Osten der Republik.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) drängt auf härtere Regeln gegen Spekulanten beim CO2-Emissionshandel für Heizung und Mobilität. Laut VKU-Vizechef Kai Lobo droht ein Verschiebewettkampf, von dem Banken und Finanzdienstleister profitieren, ohne tatsächlich etwas für Klimaschutz oder die Energiewende beizutragen. Hintergrund der Debatte ist die geplante Reform des Brennstoff-Emissionshandelsgesetzes.
Deutschlands Unternehmen im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich haben 2024 mit Produkten und Services für den Umweltschutz 117,5 Milliarden Euro umgesetzt – ein Rückgang, der überrascht.
Offenburg – Die e.optimum AG, beheimatet in Südbaden, blickt auf ein ausgedehntes und wirtschaftlich sattes Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz schwankender Energiemärkte steigerte das Unternehmen seinen Jahresumsatz auf beeindruckende 802 Millionen Euro, verzeichnete mehr Gaskunden und wagt erstmals den Schritt in eigene Windenergieanlagen.
Pullach/München/Hannover – Die Versicherungskammer sowie die VGH Versicherungen steigen als Hauptinvestoren in den Regionergy-Fonds ein, der gezielt Partnerschaften mit Stadtwerken eingeht, um die Energiewende voranzubringen und das nötige Kapital für lokale Energieprojekte bereitzustellen.
Dietmar Woidke, Brandenburgs Regierungschef, setzt sich für eine Aufspaltung des Strompreises ein, damit der günstige Windstrom direkt den Unternehmen in Nord- und Ostdeutschland zugutekommt.
Gigafabriken, Milliarden, Lithiumhype – und dann gibt es da ein Unternehmen, das seit zehn Jahren im Verborgenen an einer völlig anderen Batterielösung tüftelt. ALGATEC aus Brandenburg und Sachsen geht einen Weg, der bei all dem Trubel fast zu leise erscheint, aber vielleicht genau das Zeug zum Gamechanger hat.
Nach dem klaren EuGH-Urteil will Thüga-Vorstand Dr. Constantin H. Alsheimer eine schnelle Verlängerung des KWK-Gesetzes und mehr Spielraum beim Bau neuer Kraftwerkskapazitäten.