Premiere beim WDR-Kinderrechtepreis: Medienkompetenz im Rampenlicht
Dieses Jahr setzt der WDR neue Akzente: Erstmals wird beim traditionsreichen Kinderrechtepreis ein Medienkompetenz-Projekt prämiert.
Dieses Jahr setzt der WDR neue Akzente: Erstmals wird beim traditionsreichen Kinderrechtepreis ein Medienkompetenz-Projekt prämiert.
Köln – Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) vergibt zum 16. Mal seinen Kinderrechtepreis. Erstmals hat eine der drei Preiskategorien den Fokus auf Projekte gelegt, die Medienkompetenz fördern. Bis zum 7. Juli 2026 können sich Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen mit ihren Projekten für den Preis bewerben. Am Ende wählt eine Jury aus Erwachsenen und Kindern drei Initiativen, die besonders engagiert und kreativ die Belange von Kindern vertreten.
Berlin – Mit dem Startschuss für den schrittweisen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung an Grundschulen rückt eine große Neuerung in greifbare Nähe. Die Johanniter begegnen dem Stichtag im August mit Optimismus – nicht ohne darauf hinzuweisen, wie essenziell Kriterien zur Qualitätssicherung sind. Thomas Mähnert aus dem Bundesvorstand der Johanniter bestätigt: Fast jeder Bedarf wird bald gedeckt – aber Quantität alleine reicht nicht. Wirklich entscheidend bleibt eine fachlich hochwertige Betreuung.
Deutschlands Bildungslandschaft gerät ins Zwielicht – der neue Kinderreport deckt massive Gerechtigkeitslücken auf und ruft nach entschlossenem Handeln.
München – Was fehlt Kindern und Familien, damit ihr Alltag in Deutschland sicherer, gerechter und lebensfroher gestaltet werden kann? Wo gibt es Orte, die zum Spielen, Lernen und Entdecken einladen? Mit der Aktion #unsereKinder lädt die ARD verschiedene Gruppen von Familien bis Kommunen dazu ein, ihre Perspektiven und Ideen auf ard.de/unserekinder zu teilen, um gemeinsam kindgerechte Räume zu schaffen.
Düsseldorf/Stuttgart – Immer wieder erreichen Berichte die Öffentlichkeit, wonach minderjährige Patienten in deutschen Psychiatrien über lange Zeit fixiert, mit Hochdosen an Psychopharmaka behandelt und sogar mit der Möglichkeit von Elektroschocks konfrontiert werden – mitunter sogar explizit gegen ihren erklärten Willen. Die Empfehlungen der WHO und des UN-Menschenrechtsrats stehen dazu in klarem Gegensatz und verweisen auf das Risiko schwerster Menschenrechtsverletzungen. Eine internationale Ausstellung mit dem Titel "Psychiatrie: Tod statt Hilfe" dokumentiert nun Erlebnisse Betroffener und wirft viele Fragen an das deutsche System auf.
Erfurt – Am 24. April 2026 ist es wieder so weit: Im Rahmen einer großen Live-Show verleihen KiKA, ARD und ZDF den bekannten „KiKA Award“. Höhepunkte sind die Ehrungen von Kinderstars aus verschiedenen Lebensbereichen und ein Sonderpreis für soziales Engagement. Insgesamt sechs Kategorien bekommen dabei die besondere Unterstützung beliebter KiKA-Sendungen.
Mitten im fünften Winter des Krieges ächzt die Ukraine unter zerstörerischen Angriffen und dem Einbruch der Unterstützung aus den USA. Für Familien, vor allem Kinder, die ohnehin schon alles riskieren oder verloren haben, verschärft sich die Situation dramatisch. Fehlende Energie, zerstörte Infrastrukturen und der Rückgang humanitärer Hilfe – all das trifft die Schwächsten zuerst. Die Leiter der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine schlagen Alarm: ´Wenn Förderquellen versiegen, verlieren Kinder ihren Schutzraum.´
Khartum. Die SOS-Kinderdörfer haben eine dringende Warnung herausgegeben: Die Lage sudanesischer Kinder könnte sich bis 2026 weiter katastrophal zuspitzen. Schon jetzt reiht der Sudan sich ganz oben in die Liste der schlimmsten menschlichen Krisen ein. Gewalt, Flucht und Hunger greifen um sich – vor allem die Jüngsten bezahlen dafür den höchsten Preis.
Bogotá – In Kolumbien wackelt das ohnehin fragile soziale Gefüge: Der plötzliche Ausstieg der USA aus der Entwicklungszusammenarbeit trifft gerade die Schwächsten – Kinder und ihre Familien – mit voller Härte. Esteban Reyes von den SOS-Kinderdörfern bringt es auf den Punkt: Über Nacht ist die Unterstützung weggebrochen, Programme werden eingestampft und immer mehr Jugendliche verlieren Halt und Perspektive. Lehrreiche Förderungen, sichere Zufluchtsorte – alles steht auf der Kippe, während Banden ihre Netze auswerfen.