Mitmachen erwünscht: WDR Kinderrechtepreis hebt Medienkompetenz-Projekte erstmals hervor

Köln – Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) vergibt zum 16. Mal seinen Kinderrechtepreis. Erstmals hat eine der drei Preiskategorien den Fokus auf Projekte gelegt, die Medienkompetenz fördern. Bis zum 7. Juli 2026 können sich Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen mit ihren Projekten für den Preis bewerben. Am Ende wählt eine Jury aus Erwachsenen und Kindern drei Initiativen, die besonders engagiert und kreativ die Belange von Kindern vertreten.

heute 13:59 Uhr | 2 mal gelesen

Medienkompetenz klingt erstmal staubtrocken, ist aber im Alltag vieler Kinder längst so wichtig wie Fahrradfahren. WDR sucht jetzt gezielt Initiativen, die Kindern und Jugendlichen beibringen, mit Medien kritisch, selbstbewusst und verantwortungsbewusst umzugehen. Gerade wenn Begriffe wie Deepfakes oder Fakenews wie selbstverständlich auf dem Pausenhof kursieren, ist es entscheidend, jungen Menschen die nötigen Werkzeuge in die Hand zu geben, damit sie ihre Rechte – auf Information, Teilhabe und Schutz – selbst wahrnehmen können. WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau betont, dass Manipulation und Desinformation längst in Kinderwelten vorgedrungen sind. Gut also, dass der Preis diesmal besonders Projekte ins Scheinwerferlicht rückt, die zu mutigen und cleveren Mediennutzerinnen und -nutzern erziehen. Der Kinderrechtepreis feiert dieses Jahr übrigens 30-jähriges Jubiläum. Seit drei Jahrzehnten ist es Ziel, Menschen und Initiativen aus NRW auszuzeichnen, die die Kinderrechtskonvention mit Leben füllen und wirklich etwas bewegen. Preisverleihung ist am 20. November 2026, am Internationalen Tag der Kinderrechte – 6.000 Euro werden auf die siegreichen Projekte verteilt. Bedingungen und das komplette Kleingedruckte: kinderrechtepreis.wdr.de. Bilder gibt’s auf www.ard-foto.de, Pressesachen über presse.wdr.de. Wer direkten Draht will, greift zum Hörer oder schreibt: WDR Kommunikation, Tel. 0221 220 7100, Email: kommunikation@wdr.de.

Der WDR Kinderrechtepreis 2026 hebt erstmals die Bedeutung von Medienkompetenz hervor und richtet einen eigenen Preis für Projekte in diesem Bereich aus. Angesichts der zunehmenden digitalen Herausforderungen – von gezielten Falschinformationen bis hin zu Manipulation durch Deepfakes – sieht der WDR darin einen zentralen Hebel, um Kinder zu selbstbestimmten, kritischen Akteuren in einer digitalisierten Welt zu machen. Die Preisverleihung findet am 20. November 2026 statt, das Preisgeld von 6.000 Euro wird unter den drei Gewinnerprojekten aufgeteilt. Bewerben können sich Projekte oder Einzelpersonen aus NRW, die die Rechte von Kindern stärken und kreative, nachhaltige Lösungen entwickeln. Laut aktuellen Recherchen werden solche Initiativen bundesweit zunehmend gefördert, da Bildungsexpertinnen warnen, dass ohne solide Medienkompetenz Kinder den zunehmenden Risiken im Netz schutzlos ausgeliefert sind. Viele jüngste Studien und Berichte – etwa von der Bundeszentrale für politische Bildung oder vom Deutschen Kinderhilfswerk – unterstreichen, dass Medienkompetenz gerade im Lichte globaler Konflikte und digitaler Bedrohungen (wie Chatbots, KI-Desinformation, Social-Media-Blasen) zu den zentralen Zukunftskompetenzen gehört. Nordrhein-Westfalen ist mit mehreren Förderprogrammen und Modellprojekten sogar bundesweit Vorreiter, wie aktuelle Artikel verschiedener Nachrichtenportale zeigen.

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