Regierung rechnet 2026 mit bescheidenem Wirtschaftsaufschwung
Für 2026 prognostiziert die Bundesregierung ein Wachstum von rund einem Prozent – ein kleiner Lichtblick nach turbulenten Zeiten.
Für 2026 prognostiziert die Bundesregierung ein Wachstum von rund einem Prozent – ein kleiner Lichtblick nach turbulenten Zeiten.
Angesichts der nach unten korrigierten Wachstumsprognosen für 2026 kritisiert die Fraktionsvorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek, die derzeitige Politik von SPD und CDU/CSU scharf. Sie wirft der Regierungskoalition vor, dringend nötige wirtschaftliche Veränderungen zu blockieren.
„Das versprochene Aufschwungs-Märchen des Kanzlers blieb aus, und rechne ehrlich gesagt auch dieses Jahr nicht mehr damit“, äußerte Reichinnek gegenüber der ‚Rheinischen Post‘.
Dass die neue Vorhersage von Katherina Reiche nun noch schlechter ausfallen musste, wundert sie daher wenig.
Von Wirtschaftserholung bislang keine Spur: Die kleine und mittlere Unternehmen straucheln – und vieles spricht dafür, dass Besserung auf sich warten lässt.
Zu Beginn des Jahres 2026 zeigen sich deutsche Finanzprofis erstaunlich zuversichtlich – das legt der neueste Bericht des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung nahe.
Im letzten Monat des Jahres 2025 waren deutsche Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr um bemerkenswerte 2,5 Prozent niedriger.
Deutschland hat 2025 wirtschaftlich endlich wieder minimal zugelegt – das Bruttoinlandsprodukt stieg laut erster Schätzung des Statistischen Bundesamtes um gerade mal 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Im Dezember 2025 wurden laut Statistik in Deutschland deutlich mehr Regelinsolvenzen beantragt – im Vergleich zum Vorjahr lag der Anstieg bei satten 15,2 Prozent.
Im letzten Monat des Jahres 2025 ist das Lkw-Aufkommen auf mautpflichtigen Autobahnen merklich gestiegen – ein Plus von 3,2 Prozent verglichen mit dem Vormonat. Damit verbuchte der Fahrleistungsindex den kräftigsten monatlichen Zuwachs seit fast vier Jahren.
Im November 2025 konnte das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland einen deutlichen Sprung beim Auftragseingang vermelden – ein Plus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Oktober, bereinigt um saisonale und Kalendereinflüsse.
Der Ökonom Achim Truger mahnt die Bundesregierung, die für 2028 vorgesehene Senkung der Körperschaftssteuer nicht vorzeitig umzusetzen.