Krankenkassen fordern: Keine Industriepolitik zu Lasten der Beitragszahler
Die gesetzlichen Krankenkassen stellen sich vehement gegen Pläne, mehr Geld von Patientenbeiträgen in die Pharmaindustrie zu lenken.
Die gesetzlichen Krankenkassen stellen sich vehement gegen Pläne, mehr Geld von Patientenbeiträgen in die Pharmaindustrie zu lenken.
Es rumort in der Pharma-Branche: Während die COVID-19-Impfstoffe den Sektor ins Rampenlicht rückten und die Bundesregierung einst als Vorzeigeindustrie feierte, offenbaren aktuelle Zahlen des BPI, wie fragil der Aufschwung tatsächlich ist. Die große Politik bekennt sich zur Gesundheitswirtschaft, aber die Realität am Industriestandort ist spröder als das glänzende Image.
Mit einem milliardenschweren Bauvorhaben und ehrgeizigen Plänen bekennt sich Vetter Pharma klar zum Saarland und verstärkt seine transatlantische Expansionsstrategie.
Der deutsche Pharmaverband BPI begrüßt ausdrücklich die frische Mehrheit im EU-Parlament für den Critical Medicines Act. Diese Entscheidung öffnet die Türen für die entscheidenden Trilog-Verhandlungen zwischen Parlament, Rat und Kommission. Laut Dr. Kai Joachimsen (BPI) steht nun im Fokus, ob das Gesetz wirklichen Wandel in der Arzneimittelversorgung Europas bringen oder ein Papiertiger bleibt.
Die Mitgliederversammlung von Pharma Deutschland hat am 25. Juni 2025 den Vorstand mit neuen Gesichtern gestärkt. Mit Hatice Camdere, Susanne Lamminger und Christian Thams ziehen drei erfahrene Branchenvertreter ein.
EuroAPI schlägt Alarm: Die überwältigende Mehrheit der Wirkstoffe für Europas Medikamente kommt aus China und Indien – mit gefährlichen Folgen.
Hagen Pfundner, Leiter von Roche Deutschland, spricht sich für eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente aus, um Patienten zu entlasten und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.