Klöckners Besuch in der südlichen Kontrollzone war nicht nur symbolisch aufgeladen, sondern wurde politisch prompt in Frage gestellt: Besonders von den Grünen, die ihr mangelnden Dialog mit der palästinensischen Seite vorwerfen. Solche Kritik scheint in den letzten Monaten verstärkt aufzutauchen, da immer mehr deutsche Politiker auf Reisen in problematische Regionen geraten – oft im Spannungsfeld zwischen diplomatischer Geste und tatsächlicher Gesprächsbereitschaft. Über den aktuellen Stand hinaus lohnt sich ein Blick in Nachrichtenquellen: Laut der Süddeutschen Zeitung verschärft sich derzeit die humanitäre Krise in Gaza weiter, selbst während Vertreter aus der internationalen Politik vor Ort sind (Stichwort: Versorgung, Bevölkerung, politische Rhetorik). Die FAZ hebt hervor, wie Israel angesichts fortdauernder Spannungen unter internationalem Druck steht, die Lage transparent zu machen und zusätzliche Diplomaten ins Grenzgebiet lässt. Zeit Online berichtet derweil über wachsende Frustration innerhalb der EU, da keine nachhaltigen diplomatischen Ansätze gefunden werden, um beide Konfliktseiten zu einer Verständigung zu bewegen.