Vetter Pharma setzt neuen Meilenstein: Großinvestition für Hightech-Standort Saarlouis

Mit einem milliardenschweren Bauvorhaben und ehrgeizigen Plänen bekennt sich Vetter Pharma klar zum Saarland und verstärkt seine transatlantische Expansionsstrategie.

heute 20:20 Uhr | 4 mal gelesen

So ein Tag ist selten, an dem die Pressemeldungen fast nach Euphorie klingen: Vetter – wahrscheinlich kennt man das Unternehmen, wenn man in der Pharmabranche unterwegs ist – legt ordentlich vor und plant im Saarland eine neue, technisch fortschrittliche Produktionsstätte. Das fertige Werk, dessen Bau 2026 beginnt, wird erst ab 2031 Medikamente herstellen – und trotzdem ist die Aufbruchsstimmung schon jetzt spürbar. Fast eine halbe Milliarde Euro fließen allein in den ersten Bauabschnitt, unterstützt durch fast 50 Millionen Euro EU-Förderung. Es riecht nach ganz großen Plänen: Bis zu 2.000 neue Jobs könnten in Saarlouis entstehen, irgendwann, wenn alle Baukräne wieder abgezogen sind und die Maschinen rollen. Warum ausgerechnet Saarlouis? Einerseits kluge strategische Absicherung gegen geopolitische Unsicherheiten, andererseits wohl auch pragmatische Standortfaktoren – da spielen verfügbare Flächen, Förderung und Fachkräfte eine Rolle. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger sieht in Vetter jedenfalls mehr als eine Ansiedlung: Sie deutet den Schritt als Symbol für den Wandel des Saarlandes vom Krisenherd zur Innovationsregion. Und, mal ehrlich, es ist ja nicht gerade alltäglich, dass ein Familienunternehmen, das sonst auf Verlässlichkeit und solide Expansion setzt, mit einer solchen Investitionsoffensive in Deutschland für Schlagzeilen sorgt. Vetter selbst sieht dies als Signal für Stabilität gepaart mit Expansionsmut: Man setzt darauf, auch in Zukunft weltweit führend zu bleiben – und plant das Wachstum ausgewogen zwischen Europa und Amerika. Spannend bleibt vor allem die Frage, wie viel von diesen großen Plänen am Ende wirklich Realität wird, denn der Weg vom ersten Spatenstich bis zur vollen Kapazitätsauslastung ist bekanntlich lang und von allerlei Unwägbarkeiten gepflastert.

Vetter Pharma investiert mit dem Bau neuer Produktionsanlagen in Saarlouis in die Zukunft des Standortes Deutschland und erweitert seine Kapazitäten zur Herstellung injizierbarer Medikamente. Das Vorhaben gilt als eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte des Unternehmens und wird zum Teil durch EU-Fördergelder gestützt, womit die pharmazeutische Industrie im Saarland erheblich gestärkt wird. Bis zu 2.000 Stellen entstehen langfristig, und das Saarland profiliert sich als Innovationsstandort im Zuge des Strukturwandels – dies loben sowohl Landesregierung als auch Vetter selbst. Recherchen zeigen, dass der europäische Pharmasektor unter starkem Innovationsdruck steht; laut aktuellen Medienberichten schärfen viele Unternehmen ihre Standortstrategie wegen gestiegener Kosten und wachsender Unsicherheit im globalen Wettbewerb. Vetter setzt gezielt auf Spezialmedikamente mit hoher Wertschöpfung, ein Trend, dem auch andere Pharmadienstleister folgen. Regionen wie das Saarland, die diesen Wandel aktiv begleiten, profitieren indirekt von dieser Transformation.

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