Wirtschaftsrat fordert Kürzung der Beamtenpensionen
Angesichts der anstehenden Rentenreformen plädiert Martin Werding, einer der Wirtschaftsweisen, dafür, auch die Pensionsregelungen für Beamte ehrlicher auf den Prüfstand zu stellen.
Angesichts der anstehenden Rentenreformen plädiert Martin Werding, einer der Wirtschaftsweisen, dafür, auch die Pensionsregelungen für Beamte ehrlicher auf den Prüfstand zu stellen.
Thüringens CDU-Spitzenmann Mario Voigt fordert mit Nachdruck Anpassungen an den geplanten Rentenplänen der Ampel und rückt dabei insbesondere die ostdeutschen Perspektiven ins Rampenlicht.
Martin Werding, Mitglied des Sachverständigenrats, spricht sich gegen die traditionelle Witwenrente aus und plädiert für eine zeitgemäße Reform.
Karl-Josef Laumann (CDU) fordert, alle Vorschläge der Rentenkommission konsequent zu realisieren – eine bloß teilweise Umsetzung sei aus seiner Sicht keine Lösung.
Im Streit rund um die Rente mit 63 rückt CDU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Frei jetzt Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas in den Mittelpunkt – sie soll zügig liefern.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) drängt die Bundesregierung, noch vor der Verabschiedung des Rentenreformpakets umfassende Gespräche – besonders mit den Ländern – zu führen.
Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, betont, dass die Streichung der abschlagsfreien Rente ab 63 Jahren Kernpunkt der Rentenreform sei. Andernfalls stünde das gesamte Reformpaket infrage.
Die Junge Union schlägt Alarm: Ihrer Ansicht nach wird mit dem gefundenen Rentenkompromiss zu nachlässig umgegangen, und sie fordert von der eigenen Partei mehr Verantwortungsbewusstsein.
Würde das Eintrittsalter für die Frührente um ein Jahr auf 64 steigen, könnte der Staat jährlich gut 700 Millionen Euro je Rentnergeneration einsparen. Das zeigt eine aktuelle Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.
Pascal Reddig, Nachwuchspolitiker der CDU und Kopf der Jungen Gruppe, spricht von einem Wendepunkt in der Rentendebatte – und sieht die Kommissionsarbeit als Durchbruch.