Russlands demonstrative Abwesenheit auf der Münchner Sicherheitskonferenz bleibt auch 2024 bestehen, wie Wolfgang Ischinger, ehemaliger Vorsitzender der Veranstaltung, bestätigt. Trotz wiederholter Gesprächsangebote und offener Türen seitens der Veranstalter gab es keinerlei Reaktion aus Moskau; das Desinteresse an Dialog ist augenscheinlich. Die diesjährige Sicherheitskonferenz legt angesichts anhaltender Krisenherde verstärkten Fokus auf konkrete Lösungsvorschläge – der Appell richtet sich insbesondere an die EU und westliche Staaten, sich stärker für Frieden in der Ukraine einzusetzen. Nach aktuellen Medienberichten (z. B. taz, SZ) spitzt sich die Diskussion um die Rolle Deutschlands und der EU in der internationalen Sicherheitspolitik weiter zu, während auch in Berlin und Brüssel der Ruf nach aktiveren Maßnahmen gegen russische Einflussversuche lauter wird. Außerdem steht der Auftritt von Friedrich Merz im Fokus, was als Zeichen für eine politisch breitere Debatte über die deutsche Außenpolitik bewertet wird. Neue Details: Themen wie die Zukunft der NATO, Rüstungskontrolle und die Lage im Nahen Osten stehen ebenso auf der Agenda und werden von Politikern, Sicherheitsexperten und zivilgesellschaftlichen Akteuren intensiv diskutiert.