Ab Mai 2026: Anne Hathaway als MOTHER MARY im Kino – Offizieller Trailer jetzt online
München – Mother Mary, dargestellt von Anne Hathaway, steht wie ein funkelnder Stern im Rampenlicht – scheinbar makellos, bis die Scheinwerfer erlöschen und auf einmal die Müdigkeit und Einsamkeit lautlos an ihre Tür klopfen. Nur wenige ahnen, wie sehr sie bei ihrem großen Bühnen-Comeback innerlich taumelt und Trost sucht – ausgerechnet bei Sam, der Modedesignerin (Michaela Coel), die ihr zu Beginn als Freundin und Inspirationsquelle diente, doch nach einem tiefen Zerwürfnis aus ihrem Leben verschwand. Als Mary Sam bittet, ihr neues Bühnenoutfit zu entwerfen, tauchen sie gemeinsam in alte Erinnerungen, unausgesprochene Wahrheiten und wunde Punkte – ein Wechselbad aus Nostalgie, Schmerz und vielleicht Erneuerung.
heute 11:00 Uhr | 2 mal gelesen
Anne Hathaway, ausgezeichnet mit einem Oscar®, und die vielseitige Michaela Coel, bekannt durch ihre eindringlichen TV-Rollen, führen das Ensemble dieser wortwörtlich vielschichtigen Musik- und Selbstfindungsgeschichte an. Regie wie Drehbuch stammen von David Lowery, der wieder einmal seinen besonderen Sinn für Atmosphäre und Zwischenmenschliches unter Beweis stellt. Neben Hathaway und Coel treten unter anderem Hunter Schafer, Kaia Gerber, Sian Clifford sowie die Musikerin FKA Twigs auf – letztere hat gemeinsam mit Charli XCX und Jack Antonoff auch eigene Tracks zum Filmsoundtrack beigesteuert. Hinter dem Projekt stehen das renommierte Studio A24 und augenschein Filmproduktion, ermöglicht durch Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW.
Mother Mary ist mehr als ein bloßes Pop-Drama – der Film spinnt eine dichte Geschichte um Verlust, künstlerische Identität und die fragile Kraft weiblicher Freundschaften. Das kreativ zusammengewürfelte Cast, innovative Musikbeiträge und die bildstarke Inszenierung deuten darauf hin, dass David Lowery wieder einmal mit Emotionalität und visueller Tiefe überzeugen könnte, zumindest, wenn man bisherigen Festival-Reaktionen Glauben schenkt. Zudem wurde bekannt, dass ein Teil des Soundtracks live während ausgewählter Vorführungen gespielt werden soll – ein Detail, das Musikliebhaber neugierig machen dürfte. Laut Recherchen auf taz.de wird derzeit über den Trend zum "Meta-Pop-Kino" diskutiert, wobei Mother Mary als Paradebeispiel für Filme gilt, die sich kritisch mit dem Starkult und inneren Zerreißproben auseinandersetzen. Die FAZ lobt in einem neuen Artikel insbesondere die Chemie zwischen Hathaway und Coel und bescheinigt dem Film beachtliche Tiefe im Umgang mit Freundschaften im Schnellkochtopf des Musikbusiness. Die ZEIT betont die mutige Offenheit des Films im Umgang mit weiblicher Verletzlichkeit und Macht – dabei kristallisiert sich Mother Mary nicht nur als Unterhaltungsfilm, sondern auch als gesellschaftlicher Kommentar heraus.