Es wirkt fast wie ein gewöhnlicher Arbeitstag im Präsidium – bis auf die kleine, ziemlich launige Party zu Thiels 35-jährigem Dienstjubiläum. Doch zwischen hochgehaltenen Gläsern und Gerede über die Jahre in Uniform taucht urplötzlich eine alte Fallakte auf. Darin: Das Schicksal einer jungen Frau, damals einfach als Unglücksfall abgehakt. Kommissar Thiel, inzwischen ein erfahrener Ermittler, kann diesen Vorfall nicht vergessen – er war sein erster richtiger Fall und nagte offenbar jahrelang an ihm.
Plötzlich stellen sich Fragen, auf die längst niemand mehr vorbereitet war. Nicht einmal der analytische Professor Boerne bleibt von der Wucht der alten Geschichte verschont – sie stellt selbst seinen nüchternen Blick auf den Kopf. Und dann ist da noch ein mysteriöser Jade-Buddha aus dem Besitz von Thiels Vater, dessen wahre Bedeutung bisher niemandem ganz klar ist.
Neben den beliebten Hauptdarstellern sind auch zahlreiche bekannte wie neue Gesichter dabei – etwa Christine Urspruch oder Björn Meyer. Und hinter der Kamera führen angesehene Kreative wie Regisseur Richard Huber und Drehbuchautor Magnus Vattrodt Regie, beide schon mehrfach ausgezeichnet.
Gefilmt wird nicht nur in Münster, sondern auch an Drehorten in Köln und der Umgebung. Noch bis Frühjahr 2026 laufen die Dreharbeiten für das große Jubiläums-Special, das nach aktuellem Stand erst 2027 ausgestrahlt wird.
Anfragen und weitere Informationen gibt es direkt beim WDR.
Der 50. Münster-‘Tatort’ nimmt eine persönliche Wendung, als Thiel während seiner Jubiläumsfeier auf einen alten, ungelösten Fall stößt. Der Krimi thematisiert nicht nur die Kunst des Erinnerns, sondern stellt auch die Ermittler vor ungeahnte emotionale und moralische Konflikte – insbesondere durch die bisher geheimnisumwitterte Rolle eines Jade-Buddhas. Dreharbeiten und Vorbereitungen werden noch über ein Jahr in Anspruch nehmen, geplante Erstausstrahlung ist das Frühjahr 2027. Nach aktueller Online-Recherche wird der Münster-‚Tatort‘ mit großer Spannung erwartet und gehört zu den populärsten Reihen der ARD; aktuell steht besonders die Entwicklung langer Krimireihen und deren Bedeutung für den deutschen Fernsehmarkt im Fokus, wie mehrere Medien berichten. In den Feuilletons wird außerdem die ungewöhnliche Leichtigkeit des Münsteraner Teams hervorgehoben, die regelmäßig zu hohen Einschaltquoten beiträgt. Dazu wird spekuliert, wie der Bezug zur Vergangenheit und die persönliche Erzählweise im 50. Fall neue Seiten der Figuren ans Licht bringen könnten.