Der Klimawandel setzt dem Mittelmeerraum aktuell besonders zu: Neben massiven Waldbränden in Südeuropa, bei denen mittlerweile internationale Feuerwehrteams wie aus Finnland helfen, bedrohen auch Überschwemmungen, Dürren und das Vordringen invasiver Arten jahrtausendealte Ökosysteme. Die arte-Dokumentationen stellen die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen dieser Veränderungen in den Mittelpunkt – sie erzählen von Menschen, die neue Wege im Umgang mit der Klimakrise suchen, etwa bei der Brandbekämpfung, beim Anpassen an Extremwetter oder dem Schutz von Lebensgrundlagen. Im letzten Jahr sorgten in Griechenland, Italien und der Türkei die schwersten Feuer der letzten Dekaden für großflächige Zerstörung, während gleichzeitig Forscher vor einer weiteren dramatischen Erwärmung der Region warnen – und der Bedarf an internationaler Kooperation stetig wächst. Aktuelle Recherchen zeigen zudem, dass Klimawandel-bedingte Extreme zunehmen: Die Weltorganisation für Meteorologie dokumentiert einen Rekordwert bei Durchschnittstemperaturen; viele Küstenregionen in Südeuropa kämpfen parallel mit Überflutungen und Wasserknappheit. Gleichzeitig berichten Betroffene – etwa in Spanien oder auf Sizilien – über drastische Veränderungen ihres Alltags, etwa Verlust von Arbeitsplätzen im Tourismus oder Landwirtschaft, Neuausrichtung der Notfallplanung und zunehmende gesundheitliche Probleme durch Hitzewellen. Insgesamt verschärft sich laut Studien der UNO und der Europäischen Umweltagentur die Notlage für über 500 Millionen Menschen im Mittelmeerraum. (Quellen: DW, FAZ, Spiegel)
30.06.26 12:21 Uhr