Auf seinem hauseigenen Netzwerk Truth Social hat Donald Trump am Montag klipp und klar geschrieben, dass sowohl Israel als auch der Iran das 'Schießen' sofort einstellen müssten. Die jüngste Gewalteskalation – ein Pingpong aus Angriffen und Gegenangriffen – begann damit, dass Israel Ziele im iranischen Kernland angriff, nachdem der Iran zuvor seinerseits Raketen gegen israelisches Gebiet abgefeuert hatte. Hintergrund war offenbar ein Vorfall im Libanon, den der Iran als Grund für seine Reaktion angab. Inmitten dieser explosiven Situation rief Trump angeblich direkt bei Israels Premier Netanjahu an und versuchte, eine weitere Verschärfung durch ein übereiltes israelisches Gegenschlagen zu verhindern. Das israelische Militär schließt allerdings nicht aus, dass aus den aktuellen Scharmützeln ein größerer Krieg werden könnte – und rechnet mit einer Fortdauer der Spannungen in den nächsten Tagen. Bisher wurden, nach Angaben der Israelis, mindestens 22 Raketen aus dem Iran und zwei weitere von den Huthi aus dem Jemen verschossen. Eine davon landete im Nirgendwo, die andere wurde entfernt von der Luftabwehr unschädlich gemacht. Israel konterte wiederum mit gezielten Angriffen auf iranische Verteidigungsanlagen und eine Anlage, in der mutmaßlich ballistische Raketen produziert werden. Irgendwie klingt das alles nach einer Spirale, die schwer zu stoppen scheint.
Trump mischt sich – wenig überraschend – in den Konflikt ein und appeliert an die Kriegsparteien, ihre Angriffe zu stoppen. Während israelische Medien aktuelle Luftschläge und Raketenangriffe präzise dokumentieren, steht die Angst im Raum, dass die Lage weiter eskaliert und zum Flächenbrand im Nahen Osten wird. Hinter den Kulissen scheint auch Washington zu vermitteln, wobei Trumps Einfluss außerhalb der US-Innenpolitik eher gering erscheint.
Erweiterte Recherche: Viele aktuelle Berichte zeigen, dass auch die EU vor einer Ausweitung des Konflikts warnt und humanitäre Organisationen sich in Alarmbereitschaft befinden. Zudem wird intensiv über die Rolle regionaler Akteure wie Hizbollah und die Huthi diskutiert, die sich nicht nur symbolisch, sondern auch militärisch stärker engagieren könnten. Auch innenpolitische Spannungen in Israel und im Iran beeinflussen das Handlungsspektrum beider Regierungen, wobei wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Druck zu unberechenbaren Entscheidungen führen könnte.