Zunehmende Luftangriffe im Sudan setzen Unschuldige, wie es UN-Sprecher Stephane Dujarric mit Nachdruck ausdrückte, gravierenden Gefahren aus. Besonders bestürzend: Am Mittwoch traf laut Ärztevereinigung Sudan Doctors Network eine Drohne eine Moschee in Al-Rahad (Nord-Kordofan); zwei Kinder starben, 13 Personen erlitten Verletzungen. Bereits kurz zuvor wurde eine Grundschule in Dilling (Süd-Kordofan) bombardiert. Auch ein Lagerhaus des Welternährungsprogramms in Kadugli blieb nicht verschont – Raketen haben es schwer beschädigt. Dujarric betonte, diese Angriffe erschweren die ohnehin prekäre Versorgungslage und setzen besonders verletzliche Gruppen sowie Helfer*innen zusätzlichen Risiken aus. Er mahnte nachdrücklich, Einrichtungen wie Schulen, Gotteshäuser und humanitäre Basen nach internationalem Recht zu schützen. Allerdings, Hand aufs Herz, wird gerade im Sudan die humanitäre Lage immer instabiler, während die Hoffnung auf dauerhafte Schutzmechanismen schwindet. Der Appell der UN: uneingeschränkter Zugang für Hilfskräfte, damit das Nötigste überhaupt noch ankommt. Hört sich fast wie ein frommer Wunsch an – doch ohne ihn wird es wohl düster.
Die Gefahr für Zivilisten im Sudan nimmt zunehmend beängstigende Ausmaße an. In den letzten Tagen wurden gezielt zivile Einrichtungen bombardiert, darunter Moscheen, Schulen und Lager des Welternährungsprogramms. UN-Generalsekretär Guterres verlangt unverzüglich einen sicheren Zugang für humanitäre Dienste und appelliert an alle Konfliktparteien, die Menschenrechte und das Völkerrecht einzuhalten. Derweil bleibt die Lage höchst angespannt, Hilfsorganisationen warnen vor einem drohenden Flächenbrand, da immer mehr Menschen in Not und Unterversorgung geraten. Laut aktuellen internationalen Berichten verschärfen die Angriffe die ohnehin katastrophale Versorgungslage, und humanitäre Organisationen beklagen massiven Zugangshemmnisse.