US-Börsen im Sinkflug – Öl wird teurer, Gold verliert an Glanz

Die Wall Street musste am Mittwoch kräftig Federn lassen: Politische Unsicherheit und globale Konflikte drücken die Stimmung.

03.06.26 22:26 Uhr | 2 mal gelesen

Mittwochabend in New York: Der Dow Jones schloss mit 50.687 Zählern – ein sattes Minus von 1,2 Prozent zum Vortag. Einige Minuten vor Handelsschluss notierte der S&P 500 rund 0,7 Prozent im Minus, der Nasdaq 100 hielt sich mit einem Abschlag von 0,3 Prozent noch halbwegs stabil. Wieder einmal ist es die angespannte Lage im Nahen Osten – speziell der Konflikt zwischen den USA und dem Iran – der das Marktgeschehen diktiert. Eigentlich hatten Anleger auf eine schnelle Entspannung gehofft, aber die zählt wohl erstmal nicht. Stattdessen häufen sich wieder beunruhigende Nachrichten: nächtliche Angriffe in Kuwait und Bahrain, während das US-Militär auf der Insel Qeschm iranische Stellungen bombardiert hat. Klar, dass bei solchen Schlagzeilen der Ölpreis reagiert: Die Nordseesorte Brent lag um 22 Uhr deutscher Zeit bei fast 98 Dollar – ein Plus von zwei Prozent zum Vortag. Auf der Währungsseite musste der Euro nachgeben – er wurde zuletzt für 1,1599 Dollar gehandelt. Und Gold? Überraschenderweise bergab: Für eine Feinunze gab es nur noch 4.441 Dollar, das sind 1,1 Prozent weniger. Wer weiß, wo die Reise morgen hingeht.

Am Mittwoch zeigten sich die US-Börsen deutlich schwächer, ausgelöst vor allem durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die erneuten Militäreinsätze, darunter Angriffe auf amerikanische Stützpunkte und iranische Einrichtungen, sorgen weiterhin für Unsicherheit an den Märkten und treiben insbesondere die Ölpreise nach oben. Der Euro gab gegenüber dem Dollar ebenfalls nach und erreichte damit fast ein Sechsmonatstief, während der Goldpreis – was angesichts der geopolitischen Lage zunächst überrascht – ebenfalls deutlich nachgab. Nach aktueller Recherche aus deutschsprachigen wie internationalen Wirtschaftsnachrichten hat sich der Abwärtstrend an den US-Märkten am Donnerstagvormittag weiter fortgesetzt, getrieben durch schwächere Unternehmensdaten etwa im Tech-Sektor und wachsende Sorge vor weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank. Hinzu kommt die erwartete Veröffentlichung neuer Arbeitsmarktdaten, die von Analysten mit besonderer Spannung betrachtet wird, da sie Hinweise auf die weitere geldpolitische Kursausrichtung der Fed bieten könnten. Insgesamt bleibt die Marktlage volatil, mit Blick auf geopolitische Risiken, Zinsentwicklung und Unternehmensberichte.

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