US-Börsen schließen schwächer – Quartalszahlen der Banken enttäuschen

Leichte Verluste zum Handelsschluss: Die US-Börsen bleiben nach den aktuellen Finanzberichten großer Banken hinter den Erwartungen zurück.

14.01.26 22:30 Uhr | 3 mal gelesen

Der Tag in New York endete für die Anleger mit einem kleinen Dämpfer. Der Dow-Jones-Index verabschiedete sich mit 49.150 Zählern ins Minus, genauer gesagt: 0,1 Prozent unter dem Stand des vorherigen Tages. Kurz davor notierte der S&P 500 rund 0,5 Prozent schwächer bei etwa 6.927 Punkten, und der Technologie-getriebene Nasdaq 100 verlor sogar 1,1 Prozent auf 25.466 Zähler. Der Startschuss in die neue Berichtssaison der Banken klang vielversprechend, immerhin hatte JPMorgan am Dienstag solide Ergebnisse präsentiert. Doch die Zahlen von Bank of America, Citigroup und Wells Fargo überzeugten die Börsianer nicht wirklich. Auch eine positive Überraschung, wie sie die Bank of America durchaus lieferte, änderte das nicht nachhaltig: Das derzeitige wirtschaftliche Fahrwasser machte sich sofort im Kurs bemerkbar. So tickt eben die Börse – mal nüchtern, mal irrational. Abseits der Aktienmärkte geriet der Euro gegen den US-Dollar ins Hintertreffen. Mit 1,1643 US-Dollar pro Euro sah die Gemeinschaftswährung am Abend etwas blasser aus. Für einen Dollar gab es folglich 0,8589 Euro. Wer dagegen auf Gold setzt, durfte sich freuen: Der Preis für die Unze stieg um 0,9 Prozent auf stattliche 4.626 US-Dollar, was 127,73 Euro je Gramm bedeutet. Öl rutschte hingegen ab: Ein Barrel Brent notierte mit 64,45 US-Dollar deutlicher schwächer, satte 1,6 Prozent weniger als noch am Vortag. Börsentage, an denen alles im grünen Bereich ist, gibt’s eben nicht alle Tage – heute jedenfalls nicht.

Die US-Börsen stagnierten am Mittwoch, da die Quartalszahlen der Großbanken insgesamt eher nüchtern aufgenommen wurden. Obwohl einzelne Banken wie Bank of America teils besser abschnitten als gedacht, reichte das Marktumfeld nicht für eine positive Gesamtstimmung – möglicherweise sind steigende Zinsen, die Konjunkturerwartungen und politische Unsicherheiten relevante Hemmschuhe. Interessant bleibt die Volatilität auf den Rohstoffmärkten: Während Gold als sicherer Hafen weiter gefragt war, verlor Öl spürbar an Wert, was auf eine Mischung aus Konjunktursorgen und zunehmender Fördermenge hindeuten könnte. Aktuelle Recherchen zeigen, dass das allgemeine Marktvertrauen knapp bleibt – viele Analysten verweisen auf den aggressiven Kurs der US-Notenbank und geopolitische Unsicherheiten als zentrale Risikofaktoren. Ausführlich berichten aktuell auch andere Medien über einen vorsichtigen Ausblick der US-Börsen sowie darüber, wie die Bankenlandschaft zunehmend von Konsolidierung und verschärfter Regulierung geprägt ist.

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