USA werfen Maduro Terror und Drogenschmuggel vor

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores stehen im Fokus neuer Anklagen in New York.

03.01.26 13:59 Uhr | 29 mal gelesen

Die Liste der Anschuldigungen ist lang und vor allem schwerwiegend: Nicolás Maduro wird von den US-Behörden beschuldigt, in Drogenschmuggel, Terrorismus und Waffendelikte verwickelt zu sein – dazu zählt, so Justizministerin Pamela Bondi, unter anderem die Verschwörung rund um Kokainhandel und die illegale Bereitstellung von Maschinengewehren und Sprengstoffen. Seine Festnahme erfolgte nach einer militärischen Operation, bei der US-Truppen in Venezuela eingriffen. Man fragt sich schon, wie dieses Kapitel der internationalen Politik am Ende bewertet wird – als mutiges Durchgreifen oder als Überschreiten roter Linien? Womöglich wird noch lange darüber gestritten.

Die USA gehen seit Jahren hart gegen die venezolanische Regierung vor und werfen Maduro Verstrickungen in den internationalen Kokainhandel und Unterstützung terroristischer Gruppen vor. Die aktuelle Eskalation mit der nächtlichen Gefangennahme durch US-Militär bedeutet eine dramatische Zuspitzung – allerdings ist die internationale Gemeinschaft in ihrer Bewertung gespalten: Während einige westliche Regierungen die Umstände unterstützen oder zumindest dulden, sprechen andere von einer klaren Verletzung der venezolanischen Souveränität. Medienberichte der letzten Stunden beschäftigen sich zunehmend mit den Risiken für die Region, möglichen Folgen für die venezolanische Opposition sowie Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen zu Russland und China, die als Unterstützer Maduros gelten.

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