Nicht nur die deutsche Regierung, sondern auch die USA äußerten sich zum Vorfall. Wie das Weiße Haus mitteilte, informierte das US-Militär die Regierung Biden darüber, dass Israel gezielt Hamas-Führungsmitglieder in einer Wohngegend Dohas angegriffen habe. Die amerikanische Regierung sieht in der einseitigen Bombardierung keine Förderung ihrer oder israelsicher Interessen, erkennt aber an, dass die Bekämpfung der Hamas grundsätzlich ein legitimes Ziel ist. Die international kritisierte Offensive hatte am Dienstag mit der Zusammenarbeit des israelischen Militärs und Geheimdienstes das Ziel, Hamas-Anführer zu treffen, die an der Planung des blutigen Angriffs vom Oktober 2023 beteiligt sein sollen. Katars Regierung reagierte auf den Angriff mit scharfer Verurteilung und warnte vor einer Schwächung der Friedensbemühungen in der Region. International wird der Vorgang als gefährliche Eskalation vor dem Hintergrund eines ohnehin angespannten Vermittlungsprozesses im Nahen Osten bewertet. Aktuelle Recherchen zeigen, dass Katar als Schlüsselvermittler zwischen Israel und Hamas gilt, besonders im Zusammenhang mit laufenden Geisel- und Waffenstillstandsverhandlungen. In den letzten 48 Stunden wurde zudem berichtet, dass westliche Staaten weiterhin auf Katars Rolle als diplomatischer Vermittler setzen, während Israel seine gezielten Anti-Terror-Operationen auch außerhalb Gazas ausweitet.
09.09.25 20:22 Uhr