Was die ARD Mediathek im Februar 2026 zu bieten hat: Spannende Serien, Dokus und Olympia-Fieber

Der Februar steht in der ARD Mediathek ganz im Zeichen von packenden Serien, spektakulären Dokumentationen und sportlichen Großereignissen. Von blutigen Vampirjagden in „Oderbruch“ über investigative Einblicke bei „team.recherche“ bis zum Live-Erlebnis der Olympischen Winterspiele – für Langeweile bleibt da kein Platz.

07.01.26 17:16 Uhr | 37 mal gelesen

Womit starten? Vielleicht gleich mit „Oderbruch“, Staffel 2 – Vampirismus und Jagdgesellschaft, die sich plötzlich nach Spanien verlagert. Maggie sucht nicht nur nach blutrünstigen Strigoi, sondern auch nach ihrer damals weggegebenen Tochter. Es ist diese Mischung aus Suspense, Familiendrama und düsterer Sagenwelt, die die Serie so speziell macht.

Wer mehr auf Realismus steht, bekommt mit „Nachtstreife“ (jetzt schon Staffel 6!) einen abgründigen Blick in Hamburgs Polizeinächte serviert. Hier wechseln Action und Alltäglichkeit, immer ein bisschen wackelig inszeniert – wie das echte Leben.

Für Sportfans ist klar: Die Olympischen Winterspiele sind ein Mediathek-Muss. Eröffnungsfeier in Mailand, alle Wettkämpfe live, bis zu 700 Stunden Olympia plus Rückblick-Angebote – da kann man eigentlich nur mitwippen oder vor dem Bildschirm mitfiebern, von Curling bis Skisprung. Die Sonderdokus zur mentalen Gesundheit von Athletinnen wie „Die Last der Spiele“ ergänzen den Blick auf die Schattenseiten des Hochleistungssports.

Auch sonst ist der ARD-Monat vollgepackt: Annkathrin Weis wechselt für Y-Kollektiv ins Feld der überarbeiteten Securitykräfte und probiert einen Job, bei dem überraschend wenig reguliert wird. In „Mein Körper. Meine Lust“ geht’s um den Mythos der sexuellen Erregung – mit sehr persönlichen Geschichten und erstaunlichem Wissen.

Fans schräger Gesellschaftsbilder bekommen im Doku-Bereich von „Essen als Religion“ bis „team.recherche: Rechte Frauen“ einiges geboten. Gerade letzteres berichtet von Frauen, die mit unscheinbarer Inszenierung rechten Gedankengut verbreiten und dabei erschreckend vernetzt agieren.

Und nicht zu vergessen: das 50-jährige Extra-3-Jubiläum, die Fortsetzung von „School of Champions“, Carolin Kebekus’ scharfzüngiges Comedy-Programm, die Coming-of-Age-Serie „Hot Summer Nights“, brisante Einblicke in die Welt der Kinderschauspieler oder – Höhepunkt für Popfans – das deutsche ESC-Finale. Kurzum: Wer im Februar keinen Serien- oder Doku-Abend in der ARD Mediathek findet, der müsste aufs Land ziehen und Briefe mit Tauben verschicken.

Im Februar 2026 überzeugt die ARD Mediathek mit einem abwechslungsreichen Mix aus packenden Krimi- und Mysterystoffen, tiefgründigen Einblicken in Politik, Gesellschaft und Sexualität sowie großen Live-Momenten wie den Olympischen Winterspielen. Die Serienneuheiten sind ebenso bemerkenswert wie die Dokus – ob zu Ernährungswahn, rechter Ideologie, Kinderstars oder sexueller Selbstbestimmung. Auffällig sind die zunehmenden Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Tabus und aktuellen Herausforderungen, von Mental Health im Sport bis zur Rolle der Frau in rechten Netzwerken. Im Kontext aktueller Medienberichterstattung setzen insbesondere Themen wie die Politisierung in Social Media (vgl. taz) und die Diskussion über Identität und gesellschaftlichen Wandel (u.a. bei zeit.de oder spiegel.de) spannende Akzente, die auch im ARD-Programm aufgegriffen werden. Ergänzt wird das Angebot durch das 50-jährige extra-3-Jubiläum, das dem kritisch-satirischen Blick auf das Zeitgeschehen besonderen Raum gibt. Besonders viel Resonanz findet zudem die Berichterstattung zu Olympia, die laut aktueller Medienberichte (unter anderem spiegel.de und faz.net) für hohe Streamingzahlen und Diskussionen zu Fairness, Nachhaltigkeit und Mental Health sorgt.

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