Ein kleines Ausrufezeichen für den digitalen Aufbruch: Die Bayerische rüstet ihre Tochtergesellschaft BOAM – bekannt für ihren Fokus auf Online-Angebote rund ums Thema Versicherung – mit einer neuen Führungskraft auf. Philipp Langendörfer, bislang in leitender Funktion bei der Astra Versicherung AG, übernimmt ab Sommer 2026 einen Chefsessel bei der BOAM. Zusammen mit Joachim Zech und Burghard Kaske soll er dafür sorgen, dass die Gesellschaft digitale Vertriebslösungen konsequenter denkt – und zwar über den ersten Online-Abschluss hinaus. Seine Mission klingt eindeutig: Vertriebswege digitalisieren, Prozesse entschlacken, Abläufe von der Kundenverwaltung bis zur Schadensabwicklung beschleunigen.
Im Versicherungsmarkt weht der Wind inzwischen immer digitaler. Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, bringt es so auf den Punkt: Nur wer das Thema Digitalisierung wirklich lebt, bleibt konkurrenzfähig. Langendörfer bringt Erfahrung aus allen passenden Richtungen mit: Von Digitalstart-ups wie wefox bis hin zu Schwergewichten wie der ERGO und DKV. Und ganz bodenständig obendrein: Er hat auch als Dozent für private Krankenversicherung an der Hochschule praktisch vermittelt, wie moderne Vertriebsideen funktionieren – und zwar fernab von Buzzwords.
Langendörfers berufliche Spur führt ihn quer durch die Digitallandschaft der Assekuranz. Besonders betont wird, dass er bereits mit den Systemen und Arbeitsstrukturen der Bayerischen vertraut ist. Seine Leidenschaft? Das Vernetzen aller Prozessschritte vom ersten digitalen Kontakt bis zum letzten Haken hinter die Schadensmeldung. Für ihn ist klar: Schnelle, transparente Prozesse bedeuten für Kunden, Vertriebspartner – und ehrlich gesagt auch für die Mitarbeitenden – einen echten Mehrwert.
BOAM soll übrigens mehr werden als eine reine Verkaufsplattform. Künftig werden Bestandskundenpflege und Schadensmanagement ausgebaut – digital und möglichst nahtlos. Im Klartext: Der Kunde klickt, der Rest läuft automatisch. Das stellt auch die neue Dreierspitze – Zech, Kaske, Langendörfer – organisatorisch breiter auf.
Hinter all dem steht das traditionsreiche Unternehmen die Bayerische. Mit knapp einer Milliarde Euro Beitragseinnahmen, soliden Ratings, über 12.000 Beratern und nachhaltigem Wachstum fühlt sich der Konzern gut aufgestellt für die Zukunft. Und es bleibt spannend, wie viel frischer Wind durch die personelle Neuaufstellung bei der BOAM nun wirklich weht.
Philipp Langendörfer, ein profilierter Experte für digitalen Versicherungsvertrieb, übernimmt ab Juli 2026 als Geschäftsführer eine führende Rolle bei der BOAM, einer Tochter der Bayerischen, die digitale Versicherungs- und Vertriebsprozesse verantwortet. Zu seinen zentralen Aufgaben gehört der konsequente Ausbau digitaler Kanäle sowie die Optimierung interner Abläufe – von der Kundenbetreuung bis zur Schadenabwicklung. Die Neuausrichtung soll BOAM auf die komplette digitale Wertschöpfungskette stärken und deren Rolle als Innovations-Treiber festigen. Verstärkt wird in der Branche heute darauf gesetzt, den gesamten Prozess von Angebot bis Leistungserbringung digital darzustellen und reibungsloser zu gestalten. Laut Meldungen der vergangenen Tage gewinnen Versicherungs-Startups mit Fokus auf digitale Kundenerfahrung zunehmend Marktanteile (wie t3n und Spiegel berichten: KI-Einsatz und Automatisierung werden zu unerlässlichen Faktoren). Der verstärkte Digitalfokus hat sich während der Corona-Pandemie deutlich bewährt, da viele Kunden hybride oder reine Online-Abschlüsse bevorzugen. Auch klassische Anbieter hinken beim Thema Geschwindigkeit und Digitalisierung tendenziell hinterher, wie eine aktuelle Untersuchung von „Die Zeit“ und „FAZ“ zu Insurtechs und Versicherungsdigitalisierung zeigt.