Weidel liest der Bundesregierung mit ihrer Kritik am geplanten Subventionspaket für Elektroautos kräftig die Leviten. Sie wirft der Merz-geführten Koalition und der SPD vor, durch planwirtschaftliche Vorgaben und enorme Geldspritzen unliebsame Technologien auszubremsen und stattdessen einseitig auf Elektroautos zu setzen – ohne Rücksicht auf Infrastruktur, Marktbedarf oder internationale Wettbewerbsfähigkeit. Besonders ins Kreuzfeuer gerät die Ausklammerung klimaneutraler Alternativen wie Wasserstoffantrieben sowie die Öffnung für außereuropäische Hersteller, die nicht den gleichen Klimastandards unterliegen und dadurch heimische Firmen benachteiligen könnten. Im Großen und Ganzen sieht Weidel den Industriestandort durch die aktuellen Maßnahmen gefährdet. Ergänzend ist in anderen Medien in den letzten Stunden eine intensive Debatte entbrannt, ob hohe Subventionen überhaupt die gewünschte Wirkung erzielen – etwa im Hinblick auf tatsächliche CO₂-Einsparungen, Standortvorteile für Deutschland und die dringend nötige Modernisierung der Infrastruktur. Mehrere Stimmen fordern daher, technologieoffen zu fördern und Raum für unvorhergesehene Innovationen zu lassen statt mit der Gießkanne Steuergeld zu verteilen.