Sonderausgabe: „Machtspiele in Davos“ – Das Erste heute Abend im Fokus

Wegen akut brisanter Ereignisse wirft Das Erste das geplante Programm um und sendet heute, 21. Januar, um 20:15 Uhr eine 15-minütige Sondersendung „Brennpunkt“ (SWR).

heute 18:35 Uhr | 2 mal gelesen

Es ist der 21. Januar 2026, kurz nach acht am Abend, und selten schlug internationale Politik so hohe Wellen wie heute. Unter dem Motto „Machtspiele in Davos“ moderiert Ute Brucker eine Sondersendung, in der es knistert: Donald Trump, angriffslustig wie eh und je, setzt mit seinem absurden Plan, Grönland einzuverleiben, und frischen Zollkeulen gegen Deutschland und andere NATO-Verbündete neue Reizmarken. Europa wirkt beinahe wie aufgeschreckt – die Frage hängt im Raum: Wankt das transatlantische Bündnis? Nicht wenige fürchten, dass die US-Hilfen für die Ukraine plötzlich Geschichte sind. Trump redet heute in Davos, will sich aber auch hinter verschlossenen Türen mit Regierungschefs treffen. Ob ihn da noch irgendwer einbremsen kann? Das bleibt offen. Übrigens: Wer Gebärdensprache bevorzugt, kommt via Livestream und Mediathek auf seine Kosten – nach der Ausstrahlung ist alles on demand abrufbar.

Heute Abend ist im Ersten ein ‚Brennpunkt‘ angesetzt, weil Donald Trump den Ton beim Weltwirtschaftsforum in Davos deutlich verschärft hat: Mit Forderungen nach der Annexion Grönlands sowie geplanten Zollmaßnahmen gegen Deutschland und NATO-Staaten droht neue Unsicherheit für Europa und die Ukraine-Hilfe der USA. Die Reaktionen der europäischen Staatschefs sind bisher eher abwartend, obwohl im Hintergrund hektische Gespräche laufen, um Eskalationen abzuwenden – die deutschsprachige Berichterstattung spricht von einer neuen Stufe politischer Irritation. Auffällig ist, dass viele politische Beobachter Trumps jüngste Äußerungen als Teil einer größer angelegten Strategie deuten, die das transatlantische Verhältnis nachhaltig strapazieren könnte. In den letzten Stunden berichten mehrere Portale wie taz, Spiegel u.a., dass die NATO vor einer Zerreißprobe steht und das Vertrauen in die amerikanische Führungsrolle spürbar abnimmt.

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