Die EU-Kommission plant eine massive Erhöhung der NGO-Fördermittel ab 2028 – ein Anstieg von 1,55 auf 3,6 Milliarden Euro. Die AfD und besonders Peter Boehringer kritisieren dies als Angriff auf gewachsene gesellschaftliche Strukturen und befürchten eine politische Instrumentalisierung der NGOs. Aktuelle Medienberichterstattung weist indes darauf hin, dass die Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte von vielen als Stütze demokratischer Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe gesehen wird – NGOs spielen gemäß mehreren EU-Analysen eine bedeutende Rolle etwa bei Menschenrechtsfragen oder sozialem Fortschritt. Gleichzeitig gibt es in mehreren Ländern politische Debatten, ob eine stärkere Kontrolle oder Begrenzung der NGO-Förderung nötig ist. Die Diskussion bleibt damit ein Spiegel gesellschaftlicher Auseinandersetzungen über staatliche Unterstützung, demokratische Teilhabe und den Einfluss von Lobbygruppen.