Wie KI, Cloud-Technologien und neue Ideen die Medienbranche in Hamburg aufmischen – ein Blick auf die HAMBURG OPEN 2026

In Hamburg brodelt es wieder im Medienkessel: Neue Techniken wie Künstliche Intelligenz, die allgegenwärtige Cloud und flexible Workflows krempeln den Mediensektor um. Die HAMBURG OPEN am 14. und 15. Januar wird zur Schaltzentrale für frische Trends in Broadcast, Streaming und Medientechnik.

heute 11:24 Uhr | 2 mal gelesen

Mitte Januar verwandelt sich die Hansestadt kurzerhand in ein pulsierendes Mekka für Medienprofis – und das wortwörtlich von der Pike auf: Über 200 Ausstellerinnen und Aussteller bringen hier alles mit, was Content braucht, um vom Rohmaterial zur gestreamten Sensation zu werden. Klingt nach Technikmesse? Klar, aber eben nicht nur. Die HAMBURG OPEN geht tiefer: Im Mittelpunkt stehen KI-Lösungen, Cloud-basierte Workflows und vor allem ein zunehmend lauter werdendes Bedürfnis nach digitaler Unabhängigkeit – Stichwort: Souveränität auch abseits globaler Tech-Giganten. Daneben werden Fragen verhandelt, wie Streaming wirklich weitergedacht werden kann, welche Chancen Unternehmen im Corporate Video entdecken und worauf es in der dynamischen Live-Produktion ankommt. Besonders interessant: Die geführten Rundgänge rund um Corporate Video – faszinierend praktisch, mal ehrlich. Und: Das LIVE LAB. Ein Ort, an dem nicht nur Technik bestaunt, sondern gemeinsam ausprobiert und bequasselt wird, als wäre’s ein Nerd-Klassentreffen. Erwähnt sei noch ein ziemlicher Publikumsmagnet: Ian und Daniel Budiman, als „Budibros“ bekannt, streamen ausprobierend und kommentierend direkt aus dem Messetrubel. Organisiert wird das Ganze in Hamburg traditionell partnerschaftlich – von Hamburg Messe und Congress zusammen mit Studio Hamburg MCI. Wer dabei sein will, findet auf der Veranstaltungswebsite weitere Infos und Zugriff zu Tickets – HVV-Nutzung an den Messetagen inklusive, das schafft seltene Entspannung.

Der Mediensektor ist in Bewegung – und die HAMBURG OPEN 2026 wird ein zentrales Schaufenster dafür. KI und Cloud-Lösungen bieten nicht nur technische Möglichkeiten, sondern stellen auch Fragen nach Selbstbestimmung und der Schnittstelle zwischen Innovation und Alltagstauglichkeit. Dabei wächst nicht nur der Markt rund um Streaming und Corporate Video rasant, sondern auch das öffentliche und unternehmerische Interesse daran, souverän und flexibel neue Wege im digitalen Storytelling zu gehen. Immer mehr Medienunternehmen berichten von ihren Erfahrungen mit automatisierter Content-Produktion mittels KI, verweisen aber auf wachsenden Regulierungsbedarf zum Schutz kreativer Schaffender – zu diesen Entwicklungen tauschen sich diverse Veranstaltungen und Branchenforen deutschlandweit aus (siehe u. a. Artikel auf t3n und FAZ). Aktuell berichten Medien wie die FAZ davon, dass große deutsche Rundfunksender massiv in Cloudstrukturen investieren, um flexiblere Arbeitsformen nach der Pandemie dauerhaft zu etablieren. Parallel experimentieren Streamingdienstleister mit hybriden Produktions- und Ausstrahlungswegen, wodurch auch für kleinere Firmen neue Chancen auf dem Markt entstehen, wie etwa ein Bericht auf t3n zeigt. Die Debatte um digitale Souveränität hat in den letzten Tagen an Fahrt aufgenommen; insbesondere Start-ups und mittelständische Medienhäuser sehen laut mehreren Artikeln den wachsenden Einfluss internationaler Konzerne kritisch und drängen auf europäische Lösungsmodelle (vgl. aktuelle Reportagen auf faz.net und zeit.de).

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