Ziga Lesnik: Neuer Partner bei Simon-Kucher – Wie Telkos die Tech-Zukunft meistern müssen

Köln – Simon-Kucher hat mit Ziga Lesnik einen bekannten Spezialisten der Telekom-Branche zum Partner gemacht. Der gebürtige Slowene mit mehr als einem Jahrzehnt Beiwerk im Telko-Business übernimmt seit Januar federführende Aufgaben. Neben seinem Fokus auf das globale Geschäft liegt sein besonderes Augenmerk jetzt auf der Transformation der Telkos in innovative 'Tech-Cos' und nachhaltiges Wachstum.

heute 12:28 Uhr | 3 mal gelesen

Mit Ziga Lesnik zieht Simon-Kucher eine Marke unter den Telekom-Strategen in den Führungskreis. Nach Jahren intensiver Arbeit und zahllosen Projekten, die Lesnik von Mitteleuropa bis in entfernte Regionen geführt haben – hat er nun den nächsten logischen Schritt gemacht. Der aktuelle Branchendruck, von nicht-terrestrischen Netzen bis zum ständig schärferen Wettbewerb zwischen Internetanbietern, verlangt laut Kajetan Zwirglmaier, dass auch Berater Wandel mitdenken. Lesnik hält sich mit klaren Worten nicht zurück: Für ihn ist klar, dass der Schritt vom klassischen Telko zum Tech-getriebenen Unternehmen unverzichtbar ist. "Wer da nicht mitzieht, setzt sich quasi selbst ins Abseits." Mehr noch, Tools und Lösungen, die menschliche Expertise und künstliche Intelligenz zusammenbringen, sieht Lesnik als die Grundbausteine der Zukunft – nicht als eine Option, sondern als Basis. Es sind Sätze, die irgendwie nach Weckruf klingen. Sicher, Schlagwörter wie Digitalisierung, datenbasierte Kundenpflege oder innovative Produktansätze sind in der Branche fast schon ausgelutscht, aber Lesnik will offenbar mehr als bloß kosmetische Veränderungen. Sein Ziel: Telko-Firmen tatsächlich zu echten "Tech-Cos" machen. Und das ist ein dickes Brett. Erfahrung bringt er mit: In Projekten quer durch 25 Länder, darunter auch Märkte, die weniger im Rampenlicht stehen. Einen Schwerpunkt legt er künftig nicht nur auf globale Kunden, sondern will auch das Geschäft in Mittel- und Osteuropa ausbauen - ein Feld, das viele seiner Mitbewerber bislang oft stiefmütterlich behandeln. Typisch für ihn: Lesnik versteht sich nicht als alleiniger Taktgeber, sondern setzt auf Teamarbeit – und sieht die eigenen Beratungsdienstleistungen eher als Katalysator denn als Patentrezept. Im Kern bleibt die alte Herausforderung: Wie schafft man es, als Telko den Sprung zur Hightech-Schmiede, ohne sich in den Buzzwords zu verlieren? Lesnik meint, mit Substanz und Neugier – und vielleicht auch mit einem gewissen Widerspruchsgeist. Kurz zu Simon-Kucher: Das Beratungsunternehmen mit Wurzeln in Deutschland ist heute weltweit unterwegs, bekannt vor allem für seine Expertise in Sachen Wachstum, Pricing und Monetarisierung. Fast 40 Jahre Erfahrung und gut 2.000 Leute im Team, das ist kein kleiner Fisch. Weitere Infos gibt es auf simon-kucher.com. Wer übrigens ein Interview mit Ziga Lesnik führen will, muss sich offiziell melden – spontan ist da nichts zu holen.

In den letzten Jahren hat sich der Telekommunikationsmarkt massiv gewandelt: Traditionelle Anbieter, die auf klassische Netze und simple Dienstleistungen setzten, laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Ziga Lesniks Aufstieg zum Partner bei Simon-Kucher steht exemplarisch für den wachsenden Druck in der Branche, sich neu zu erfinden – hin zu echten Technologie-Unternehmen, die KI, Cloud-Dienste und intelligente Kundenbetreuung nicht nur anpreisen, sondern auch anwenden. Für Unternehmen, die diesen Sprung nicht schaffen, steht viel auf dem Spiel: Marktanteile, Wettbewerbsfähigkeit, ja sogar das Überleben. Laut einer aktuellen Einschätzung der Deutschen Bundesnetzagentur müssen insbesondere Mittelständler in der Branche mutiger investieren und digitale Zukunftsfelder erschließen, um international nicht abgehängt zu werden. Parallel dazu berichtet die TAZ, dass neue Allianzen zwischen Software-Firmen und Telkos entstehen, etwa um innovative 5G-Anwendungen und IoT-Angebote schneller zu entwickeln. Interessant ist auch, dass laut einem Bericht von t3n eine Welle von Übernahmen und Fusionen anrollt, weil viele kleinere Anbieter die hohen Investitionen in neue Technologien nicht mehr stemmen können. Insgesamt zeichnet sich ab: Für Führungskräfte wie Lesnik ist echte Vision gefragt – und die Fähigkeit, Wandel auch dort zu denken, wo es unbequem wird.

Schlagwort aus diesem Artikel