#besserwohnen – Die Mietkrise packen wir gemeinsam an
Wohnungsnotstand mitten in Deutschland: Baustellen stocken, Mieten steigen, während die Geduld vieler Menschen bereits am Limit ist. Die ARD lädt mit der Aktion #besserwohnen zum Diskutieren ein – quer durchs Land berichten Bewohner von ihrem Alltag, von Lösungen, Problemen und Ideen. Hunderte Stimmen malen ein facettenreiches Bild der aktuellen Lage und machen deutlich: So wie bisher kann es nicht weitergehen.
heute 12:29 Uhr | 3 mal gelesen
Stell dir vor, du blickst am Monatsende auf dein Konto und spürst: Das mit dem Wohnen, das wird eng. Manche berichten von warmen Nachmittagen auf dem Balkon in günstigen WGs, andere vom ständigen Zähneknirschen, wenn wieder ein Mietenbrief eintrudelt. Wo in München die Quadratmeterpreise wild galoppieren, versuchen andere mit neuen Wohnideen das Beste draus zu machen. Die ARD-Reportage "#besserwohnen – Wie können wir die Mietkrise stoppen?" (am 31. März, 22:50 Uhr, Das Erste & ARD-Mediathek) nimmt dieses Flickenteppich-Erlebnis auf: Was brennt unter den Nägeln? Was läuft schief, und gibt es vielleicht irgendwo Licht am Ende des Mietwahnsinns?
Moderator Ralph Caspers steckt seine Nase tief in persönliche Geschichten, mathematische Fakten und überraschende Mini-Revolutionen der Wohnkultur. Er sagt: "Wohnen ist wie Sauerstoff – total grundlegend!". Die gesammelten Berichte sind mehr als graue Statistik; sie sind Weckruf, Echo, Mutmacher. Klar, das ist kein Zauberstab, aber vielleicht ein erster Schritt Richtung wirklicher Veränderung. Wer noch mitreden mag: Die Plattform ard.de/besserwohnen bleibt offen für neue Beiträge. Macht mit! Und dann? Mal sehen – vielleicht bewegt der Wind der vielen kleinen Stimmen am Ende ja doch noch etwas.
Die #besserwohnen-Mitmachaktion bringt die Mietnöte vieler Menschen in Deutschland auf die Agenda. Zwischen gravierenden Problemen – von explodierenden Mieten in Ballungsräumen über schleppenden Wohnungsbau bis zu kreativen Lösungen in Gemeinschaftsprojekten – spiegeln die eingereichten Berichte den dringenden Reformbedarf wider. Besonders in Großstädten verschärft sich die Lage durch zu wenige Sozialwohnungen und fehlende Anreize für Bauprojekte.
Neue Recherchen zeigen zudem, dass gesetzliche Maßnahmen wie Mietpreisbremse und sozialer Wohnungsbau bislang nicht ausreichen, um die breite Bevölkerung spürbar zu entlasten. Die Politik diskutiert verschärfte Vorschriften für Investoren, forciert Bauvorhaben auf Bundesebene und fördert innovative Wohnmodelle wie genossenschaftliches Bauen stärker – bislang jedoch teils mit mäßigem Erfolg. Initiativen wie #besserwohnen setzen darauf, dass öffentliche Aufmerksamkeit die politischen Entscheidungsträger endlich zu konsequenterem Handeln bewegt.