Bild: 100 Jahre Mainzer Hofsänger - So ein Tag, so wunderschön wie heute / Dokumentation zum Jubiläum des Mainzer Kult-Fastnachtschors / 12.2.2026, 22 Uhr im SWR und schon jetzt in der ARD Mediathek presseportal.de
Wer Mainzer Fastnacht sagt, kommt an den Hofsängern schlichtweg nicht vorbei. Schon in den frühen 1950ern, man ahnt es kaum noch, wurde ihr Stück „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ buchstäblich zum Soundtrack der Fernsehsitzung – Millionen Menschen summen das Lied auch heute noch im Schlaf. Was manche gar nicht wissen: Diese Truppe ist auf Konzertreisen von Europa bis in die USA gezogen, hat sogar in New York und Detroit gesungen und dabei so viel Geld gesammelt, dass über 2,3 Millionen Euro für den guten Zweck zusammenkamen. Margit Sponheimer, für viele ein Gesicht der Mainzer Festkultur, erinnert sich gern und meint: Die Hofsänger, das war schon immer ein besonderer Haufen. Deren Bandbreite reicht weit über Narrenkapp’ und Helau: Kirchenlieder, Musicalhits oder Weihnachtsstücke fügen sich genauso selbstverständlich ins Repertoire wie die berühmten Gassenhauer. Wer sich die Geschichte dieses einzigartigen Männerchors genauer anschauen will, kann das aktuell mit der neuen Dokumentation „100 Jahre Mainzer Hofsänger – So ein Tag, so wunderschön wie heute“ von Sibylle Rivera tun – am 12. Februar 2026 abends im SWR oder schon jetzt in der ARD Mediathek. Mehr zur Fastnachtshistorie und viele Zusatzinfos sind übrigens auch online beim SWR zu finden – und wer mag, stöbert noch durch Fotogalerien oder Newsletter-Tipps.
Die Mainzer Hofsänger sind seit 1926 ein fester Bestandteil der rheinischen Fastnachtstradition und begeistern mittlerweile Generationen mit ihrem unverkennbaren Gesang. Trotz ihres Ursprungs im Fastnachtskarneval ist der Männerchor künstlerisch deutlich breiter aufgestellt: Neben liebevoll ausinterpretierten Volks- und Stimmungsliedern wagen sie regelmäßig Ausflüge in ganz andere Genres – von sakral bis modern, von der Kirche bis auf die Showbühne. In der aktuellen Dokumentation zum 100-jährigen Bestehen taucht Regisseurin Sibylle Rivera tief in die wechselvolle Geschichte der Sangesbrüder ein und lässt dabei nicht nur Stars wie Margit Sponheimer zu Wort kommen, sondern blickt auch auf das soziale Engagement und die internationale Reiselust des Chors.