Ägypten steht wasserpolitisch mit dem Rücken zur Wand, das zeigen aktuelle UN- und Weltbankberichte immer drastischer: Mehr als die Hälfte des Oberflächenwassers ist laut Studien bereits verunreinigt, Ägyptens rapide wachsende Bevölkerung (aktuell über 110 Millionen Menschen) trifft auf versiegende, belastete Ressourcen. Politische Spannungen, etwa um das äthiopische Staudammprojekt GERD, verschärfen die Lage zusätzlich. Die Auswirkungen spürt jede Familie, sei es durch Krankheiten, schlechte Ernten oder steigende Preise für sauberes Wasser. Das Besondere an DesertGreeners Ansatz ist, dass sie einen technisch vergleichsweise einfachen, aber wirkungsvollen Zugang schaffen – die autarken Systeme nutzen Sonnenenergie, erfordern keine komplexe Logistik und können flexibel direkt an den Brennpunkten aufgestellt werden. Als positiver Nebeneffekt ist der ökologische Fussabdruck minimal, was auf Dauer für Regionen mit schwacher Infrastruktur zentral ist. Die Unabhängigkeit durch dezentrale Lösungen wird weltweit als Zukunftsmodell diskutiert. Neue Entwicklungen (Juni 2024): - Ägyptens Regierung kündigte jüngst verstärkte Partnerschaften für innovative Wasserprojekte an. Internationale Investoren werden gezielt gesucht, um die Wasserknappheit einzudämmen ([Quelle: taz.de](https://taz.de)). - Eine neue Studie warnt davor, dass veraltete Infrastruktur und fehlende Gesetzesdurchsetzung bei der Abwasserentsorgung zentrale Hindernisse bleiben. Ohne Technologien wie solare Wasseraufbereitung wird das Land laut Experten seine Versorgungsziele verfehlen ([Quelle: faz.net](https://www.faz.net)). - Zugleich zeigt ein aktueller Bericht, dass soziale Innovationen, wie sie von Startups aus Europa oder Nordafrika initiiert werden, für ländliche Räume die größte Wirkung entfalten könnten. Neue Pilotanlagen am Nil liefern erste ermutigende Resultate ([Quelle: thelocal.de](https://www.thelocal.de)).