„So früh und umfassend alle Ausbildungsplätze zu füllen – das gelingt uns nicht jedes Jahr. Ich sehe darin einen echten Vertrauensbeweis an unseren Flughafen und unser Ausbildungssystem“, betont Aletta von Massenbach, Chefin der Berliner Flughafengesellschaft, beinahe erfreut. Rund 120 Menschen in unterschiedlichen Lehr- oder Studienphasen zählen derzeit zum Ausbildungsteam des BER – eine kleine, bunte Truppe zwischen Kofferkuli und Kontrollzentrum. Der Einstieg ist dabei mehr als nur Formaliätsplackerei: Schon in der ersten Woche sorgt ein Onboarding-Programm für Orientierung, Teamgefühl und Sicherheit. Es gibt Betriebsführungen, Vernetzungsrunden, sogar Erste-Hilfe- und Awareness-Trainings – und für die Technikfans sind eLearning-Module verpflichtend, damit jede und jeder auch digitales Rüstzeug bekommt. Die Qualität in der Ausbildung ist kein Zufall: Über 80 Ausbilder*innen werden regelmäßig geschult, um immer auf Höhe der Zeit zu bleiben – man könnte sagen, hier wird an der Zukunft gebaut, mit Schraubenschlüssel und Software. Aber ganz ehrlich: Neben der Technik und den Abläufen spielt der Mensch eine große Rolle. Das zeigt sich nicht nur beim jährlichen Azubibesuch im Haus der Wannseekonferenz – ein Moment mit Nachdenkpotenzial –, sondern auch bei praktischen Sozialprojekten, die die Azubis eigenständig umsetzen. Das hat durchaus Strahlkraft nach außen, vor allem in der Region. Mit Schulpatenschaften und gezielten Projekten legt der BER Wert auf Wurzeln. Die BERzubi-Messe im Oktober 2026 wird wohl wieder Schaulaufen und Austauschort zugleich: Die nächste Generation an Flughafenprofis bekommt dann einen Vorgeschmack auf das Arbeitsklima. Wer weiß, vielleicht wächst genau dort das nächste Talent heran, das später an den Gepäckbändern die Fäden zieht oder im Tower den Überblick bewahrt.
Der BER zeigt sich mit der vollständigen frühzeitigen Besetzung aller Ausbildungsplätze als starker Akteur in Sachen Nachwuchsförderung und regionaler Fachkräftebindung. Über 1.000 Bewerbungen belegen nicht nur das Interesse, sondern auch die Qualität und den gestiegenen Stellenwert der Ausbildung am Flughafen – sowohl technisch als auch zwischenmenschlich wird intensiv investiert: Onboarding-Programme, eLearning, und gezielte Weiterbildungen sind Standard. Laut Informationen aus aktuellen Medienberichten setzen viele deutsche Unternehmen, darunter auch die Flughafengesellschaft, zunehmend auf duale Ausbildungskonzepte und regionale Vernetzung, um dem Fachkräftemangel zu begegnen – nicht zuletzt fördert die Zusammenarbeit mit Schulen und Sozialprojekten nachhaltige Bindungen, wie auch etwa das erfahrene Betreuungspersonal und der Fokus auf soziale Kompetenzen zeigen.