Asklepios expandiert: RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder) jetzt durch neues Zentrallager beliefert

Ein Meilenstein für die Logistik im Gesundheitswesen: Die Asklepios Großhandelsgesellschaft übernimmt erstmals die komplette Versorgung des RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder). Mit ihrer zentralisierten Logistik will Asklepios Effizienz, Transparenz und Qualität deutlich steigern – und setzt dabei hinter den Kulissen auf eine beachtliche technische Infrastruktur. Bald sollen weitere Kliniken folgen und sogar externe Partner einbezogen werden.

heute 13:32 Uhr | 1 mal gelesen

Es ist schon kurios: Was nach ein bisschen BWL klingt, ist tatsächlich ein kleiner Kraftakt hinter den Kulissen. Seit Kurzem bekommt das RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder) seine gesamte Materialversorgung direkt über die Asklepios Großhandelsgesellschaft – alles läuft zentralisiert über das hochmoderne Lager in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein. Die Führungsetage – allen voran Joachim Gemmel und Janis Gadanac – gibt sich zufrieden: Die standortübergreifende Zusammenarbeit soll die Prozesse verschlanken, für transparente Abläufe sorgen und die Logistikketten sicherer machen. Weniger Chaos, mehr Einheitlichkeit – das Prinzip klingt eigentlich simpel, hat aber viele Haken im Alltag. Wer schon mal auf eine fehlende Infusionslösung gewartet hat, weiß, wie entscheidend das richtige Timing ist. Kurios daran: Inzwischen ist sogar ein weiterer Logistik-Knotenpunkt in Frankfurt-Fechenheim am Start (seit Oktober 2025), um besonders Süd- und Mitteldeutschland besser zu versorgen. Nicht nur die eigenen Kliniken, sondern auch externe Einrichtungen könnten demnächst mitmachen und von dem Know-how profitieren. Viel Technik, viele Versprechen – bleibt spannend, wie sich das im Alltag der Häuser durchsetzt.

Hinter dem Ausbau der konzernweiten Einkaufslogistik steht nicht nur Effizienzdenken, sondern auch der Versuch, Engpässe und Lieferverzögerungen in der medizinischen Versorgung zu minimieren. Das Zentrallager in Bad Oldesloe setzt mit Automatisierung und IT-Steuerung neue Standards für Krankenhäuser, die oft noch mit heterogenen, veralteten Prozessen kämpfen. Laut aktuellen Berichten von Branchenportalen bleibt aber abzuwarten, wie reibungslos die Integration weiterer Standorte und externer Häuser tatsächlich laufen wird – Erfahrungswerte aus ersten Testbelieferungen zeigen zwar Verbesserungen, aber auch neue Herausforderungen in puncto Digitalisierung, Personalqualifizierung und Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Die jüngsten Entwicklungen im deutschen Klinikmarkt zeigen, dass viele Träger – nicht nur Asklepios – umstrukturieren und neue Lieferketten aufbauen, um wirtschaftlichen Druck zu begegnen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. In mehreren aktuellen Nachrichten wurde zudem hervorgehoben, dass diese organisatorischen Veränderungen verbunden sind mit wachsender Skepsis bei Teilen des Personals, aber auch mit vorsichtiger Zustimmung der Krankenhausleitung angesichts steigender Kosten und zunehmender Komplexität.

Schlagwort aus diesem Artikel