Der erste Abend der neuen Staffel von ‚Hamburger Vielfalt‘ stand ganz im Zeichen der Frage, wie Schulen Akzeptanz für Diversität über bloße Toleranz hinaus fördern können – ein Thema, das nicht nur Eltern, sondern auch Lehrerinnen, Schüler und Politik umtreibt. In Hamburg ist die gesellschaftliche Durchmischung in der Schule längst Alltag: Wie Lehrkräfte, Familien und Verantwortliche damit umgehen, war ebenso Gegenstand der Podiumsdiskussion wie der Blick auf strukturelle Hürden und gelungene Beispiele. Neuere Berichte betonen zudem, dass im Zuge wachsender Polarisierung der Dialog zwischen den Stadtgesellschaften an Bedeutung gewinnt, und fordern, Plätze für offene Begegnungen und innovative Ansätze zu schaffen – davon profitieren letztlich alle Beteiligten. Ergänzend: Recherchen zeigen, dass Vielfalt in Schulen bundesweit zunehmend nicht mehr als reines Integrationsziel gesehen wird, sondern als Ausgangspunkt für Bildungsinnovationen. Ein Bericht bei der ‚Zeit‘ unterstreicht, dass multiperspektivisches Lernen die Empathie unter Schülern fördert und Diskriminierung langfristig abbauen kann. Laut einer aktuellen Untersuchung, die bei der ‚Süddeutschen‘ diskutiert wurde, wünschen sich viele Lehrkräfte gezielte Fortbildungen und bessere institutionelle Unterstützung im Umgang mit Vielfalt.