Annalena Baerbock verurteilt das Vorgehen der USA gegen den Iran als klaren Bruch des Völkerrechts und mahnt, dass ein Waffenstillstand allein noch keinen echten Frieden garantiere. Sie plädiert für Offenheit darüber, was im Verlauf des Konflikts wirklich geschehen ist, und erinnert eindringlich an die vielen Opfer, insbesondere unter Zivilisten und Kindern. Über den Waffenstillstand hinaus fordert sie nachhaltige Lösungen und kritisiert, dass politische Schnellschüsse kein Ersatz für langfristige Gerechtigkeit und Sicherheit sein können. — Ergänzung: In den letzten 48 Stunden wurde die internationale Debatte um den Iran-Deal schärfer; auch UN-Generalsekretär António Guterres äußerte vorsichtige Unterstützung, warnte jedoch vor Rückschritten bei Menschenrechten im Iran. Gleichzeitig wächst in Europa der Druck auf die US-Regierung, sich künftig stärker an multilaterale Absprachen zu halten, um internationale Krisen zu entschärfen. Die öffentliche Reaktion in Deutschland ist zwiegespalten: Während viele die kritische Haltung Baerbocks begrüßen, warnen andere, eine zu starke Verurteilung der USA könnte das transatlantische Verhältnis belasten.