Am kommenden Dienstag ruft Verdi bundesweit rund 14.000 Beschäftigte in Straßenbau und -unterhalt zu Warnstreiks auf. Ziel ist, bei schleppenden Tarifverhandlungen Druck für sieben Prozent mehr Lohn (mindestens 300 Euro) zu machen – auch die Auszubildenden sollen profitieren. Die Arbeitsniederlegungen könnten vor allem in Tunneln und an wichtigen Straßenverbindungen zu erheblichen Verkehrsstörungen führen. Zusätzliche Entwicklungen: In den letzten 48 Stunden berichten mehrere Medien, dass die Bundesregierung und die Bundesländer Warnstreiks als Signal wahrnehmen, aber auch auf den laufenden Aufgabenstau bei Deutschlands Straßennetz hinweisen. In den Nachrichtenseiten wie taz und Spiegel wird auf die gesellschaftliche Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur hingewiesen und diskutiert, wie der Fachkräftemangel mit besseren Konditionen entschärft werden könnte. Verschiedene Gewerkschaftsvertreter kritisieren außerdem, dass einfache Ankündigungen nicht ausreichen, sondern „konkrete und bezahlbare Angebote“ gemacht werden müssten.